Blogs von Freunden
Otavalo
Und hier bin ich auch schon wieder...
Wer die letzten Einträge noch nicht gesehen hat, sollte damit erstmal anfangen, denn diesmal schreibe ich doch so einiges in relativ kurzer Zeit. Diesmal will ich von unserem Xplorer-Ausflug nach Otavalo berichten.
Otavalo ist eine Stadt, auf halbem Weg nach Ibarra (siehe früherer Eintrag) und ist bekannt dafür, dass es dort sehr viele Indigenas und auch einen farbenfrohen Indigena-Markt gibt. Ansonsten gibt es auch einige schöne Panoramen.
Vor ein paar Tagen sind übrigens 3 weitere Mädchen gekommen und da auch schon 2 wieder gegangen sind (Maggie und Grace) sind wir jetzt 10 Leute...Kurz nach 8 sind wir dann losgefahren. Wir sind in einem Kleinbus gefahren und auf der Hinfahrt haben wir erstmal die Neuen kennengelernt. Es sind zwei Amis und eine Hamburgerin. Wobei die Deutschen mit Anna (die neue Deutsche) geredet haben und Sidney, Elina und ich (ich gelte jetzt einfach mal nicht als Deutscher^^) haben uns mit den Amis angefreundet. Ich hatte die Neuen schon einmal vorher bei Xplorer gesehen und kennengelernt, aber nicht allzu gut. Aber was mir aufgefallen war, ist, dass ich mich sehr gut mit den Amis verstehe.
Also wir haben sie erstmal kennengelernt und durch Zufall (mehr oder weniger) haben wir bemerkt, dass wir alle MIKA-Fans sind. Ich habe hier bemerkt, wie genial ich MIKA doch finde und von Sidney wusste ich das auch schon. Aber, als dann auch noch Callie und Lauren (die neuen) auswendig mitgesungen haben, als wir meine MIKA-CD im Bus gehört haben, das fand ich dann doch sehr lustig. Dann sind wir erstmal frühstücken gegangen und dann auf den Markt. Ich habe mir die genialste Mütze, auf dem ganzen Markt für 2$ gekauft und noch ein T-Shirt. Aber auf die Mädchen aufzupassen, war echt schwierig, insbesondere Sidney hätte gerne den ganzen Markt leer gekauft...
Danach sind wir an einen Wasserfall gefahren, wo wir allerdings nur Fotos geschossen haben und nicht gebadet:-(
Und zum Schluss sind wir dann noch in ein Restaurant direkt an eineer Lagune gegangen.
Allzu viel gibt es nicht zu erzählen, aber die Busfahrten waren lustig. Auf der Rückfahrt haben wir dann noch über dämliche Unfälle erzählt, die wir hatten oder erlebt haben. Zum Beispiel konnte jeder von seinen Erlebnissen mit Türen erzählen... Das war auch sehr viel Spaß. Ich versteh mich auf alle Fälle echt gut mit Callie und Lauren. Callie geht übrigens auch auf meine Schule, aber einen Kurs über mir...
Wer die letzten Einträge noch nicht gesehen hat, sollte damit erstmal anfangen, denn diesmal schreibe ich doch so einiges in relativ kurzer Zeit. Diesmal will ich von unserem Xplorer-Ausflug nach Otavalo berichten.
Otavalo ist eine Stadt, auf halbem Weg nach Ibarra (siehe früherer Eintrag) und ist bekannt dafür, dass es dort sehr viele Indigenas und auch einen farbenfrohen Indigena-Markt gibt. Ansonsten gibt es auch einige schöne Panoramen.
Vor ein paar Tagen sind übrigens 3 weitere Mädchen gekommen und da auch schon 2 wieder gegangen sind (Maggie und Grace) sind wir jetzt 10 Leute...Kurz nach 8 sind wir dann losgefahren. Wir sind in einem Kleinbus gefahren und auf der Hinfahrt haben wir erstmal die Neuen kennengelernt. Es sind zwei Amis und eine Hamburgerin. Wobei die Deutschen mit Anna (die neue Deutsche) geredet haben und Sidney, Elina und ich (ich gelte jetzt einfach mal nicht als Deutscher^^) haben uns mit den Amis angefreundet. Ich hatte die Neuen schon einmal vorher bei Xplorer gesehen und kennengelernt, aber nicht allzu gut. Aber was mir aufgefallen war, ist, dass ich mich sehr gut mit den Amis verstehe.
Also wir haben sie erstmal kennengelernt und durch Zufall (mehr oder weniger) haben wir bemerkt, dass wir alle MIKA-Fans sind. Ich habe hier bemerkt, wie genial ich MIKA doch finde und von Sidney wusste ich das auch schon. Aber, als dann auch noch Callie und Lauren (die neuen) auswendig mitgesungen haben, als wir meine MIKA-CD im Bus gehört haben, das fand ich dann doch sehr lustig. Dann sind wir erstmal frühstücken gegangen und dann auf den Markt. Ich habe mir die genialste Mütze, auf dem ganzen Markt für 2$ gekauft und noch ein T-Shirt. Aber auf die Mädchen aufzupassen, war echt schwierig, insbesondere Sidney hätte gerne den ganzen Markt leer gekauft...
Danach sind wir an einen Wasserfall gefahren, wo wir allerdings nur Fotos geschossen haben und nicht gebadet:-(
Und zum Schluss sind wir dann noch in ein Restaurant direkt an eineer Lagune gegangen.
Allzu viel gibt es nicht zu erzählen, aber die Busfahrten waren lustig. Auf der Rückfahrt haben wir dann noch über dämliche Unfälle erzählt, die wir hatten oder erlebt haben. Zum Beispiel konnte jeder von seinen Erlebnissen mit Türen erzählen... Das war auch sehr viel Spaß. Ich versteh mich auf alle Fälle echt gut mit Callie und Lauren. Callie geht übrigens auch auf meine Schule, aber einen Kurs über mir...
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Mathieu, der in den Dschungel ging...
Einigen kommt die obere Phrase vielleicht bekannt vor, ich habs ja auch geklaut... Eigentlich heißt es ja: George, der aus dem Dschungel kam, aber das trifft ja auf mich nicht ganz zu...
Denn nur ein paar Tage nach Neujahr bin ich nach Coca gefahren, auch in der Hoffnung vor Ort eine Dschungelreise organisiert zu bekommen. Ich hatte mir vorher in Quito schonmal Preise für Dschungelreisen angeguckt und war schon nicht mehr ganz so sicher, ob ich das machen könnte. Aber vor Ort ist sowas ja immer preiswerter und außerdem hat mein Vater hier wohl "Kontakte"...
Ich habe dann schnell ein paar Mails an meine Mutter geschrieben, dass ich wohl ein wenig Geld brauchen werde und dann am 5. Januar bin ich mit meinen Brüdern und Patty nach Coca aufgebrochen. Dieses Mal mit unserem eigenen Auto...
Und kurz vor Coca hat dann auch schon das erste Dschungelerlebnis die Straße überquert.
Ich weiß nicht, ob ich das schon Mal erwähnt habe, aber eine Sache, die ich schon
die ganze Zeit suche, aber noch nicht (lebendig) finden konnte, sind Schlangen...
Und siehe da, überquert gerade, kurz vor 20:00 Uhr eine etwa 2 Meter lange Abgottschlange, auch als Boa Constrictor bekannt, die Straße. Natürlich heißt das für mich: Aussteigen, Ganz nah ran und Fotos schießen. Dem Schwanz konnte ich mich einfach so nähern, da hatte sie nichts dagegen, aber an den Kopf durfte ich nicht zu nah ran... Ich habe es trotzdem gemacht, man möchte ja auch gute Fotos haben...
Also hat sie sich so ein wenig "zusammengerollt" und dann plötzlich blitzschnell ihren Kopf vorschnellen lassen !!!
Und diejenigen, die jetzt denken, dass sie mich gebissen, zerquetscht oder aufgefressen hat, die liegen ja Mal sowas von falsch... Sie ist vielleicht auf 50cm an mich herangekommen, aber so dumm bin ich auch nicht, mich einer ausgewachsenen Würgeschlange in Angriffsposition zu nähern. Zumindest nicht dem Kopf^^
Ich habe ehrlich mit dem Gedanken gespielt, mich von hinten anzunähern und dann so zu greifen, wie halt auch im Zoogeacht wird, aber ehrlich gesagt, sollte ich vielleicht erst im Zoo üben und außerdem will ich garnicht wissen, wie meine Brüder reagiert hätten. Anschiss wäre aber auf jeden Fall mitdabeigewesen...
Naja, nach dem wir die Schlange dann erstmal von der Straße gescheucht haben sind wir dann in Coca angekommen. Am nächsten Tag wollte ich meinen Vater dann mal auf so eine Dschungeltour ansprechen, als plötzlich Roberto ankam und meinte, iss schnell auf und packe deine Sachen. Um drei fährt ein Boot zu einer Lodge ab, dein Vater hats dir organisiert. Ich war erstmal erstaunt, dass alles schon organisiert war, aber was soll's. Ich hatte weder eine Ahnung, welche Lodge das Ziel ist, noch wie viel ich zu bezahlen habe, aber Koffer waren trotzdem blitzschnell gepackt. Nur mein Vater ließ sich Zeit und dann um 14:30 ist er endlich aufgetaucht. Was ein Glück, dass hier alles unpünktlich ist und wir bei dem Veranstalter auch erst eine halbe Stunde nach Ankommen gestartet sind. Ich habe dann, schon im Boot sitzend, erfahren, dass ich nichts zu bezahlen habe, da der Veranstalter ein Freund meines Vaters ist und mich freundlicherweise umsonst aufnimmt.
Die Fahrt hat etwa eine Stunde gedauert und dann ging es vom Rio Napo in den deutlich kleineren Rio Manduro, noch etwa 20min und dann kam die Yarina Lodge in Sicht. Als ich sie gesehen habe ist echt ein Traum in Erfüllung gegangen.
Ich war noch nicht einmal in mein Zimmer eingeteilt worden, da sind schon die ersten Tukane, Papageien und andere Vögel vorbeigeflogen.
Die Häuschen waren der Traum pur, fast hundert prozent Naturmaterialien, mit ultraweichem Bett, und ganz eindeutig dem wichtigsten, einem Mückennetz. Da kommt aber echt mal Dschungelgefühl auf. Außerdem hatte ich das Haus mit der besten Sicht auf die Futterplattform für Affen, einfach nur genial. Die Häuser hatten natürlich auch noch alle eine Hängematte. Ich war im Himmel...
Ich habe erstmal die Umgebung kennengelernt, dann noch eine Familie aus den USA, die am nächsten Tag auch schon wieder abfahren wollte.
Ich werde jetzt nicht jeden einzelnen Tag nacherzählen, da ich immerhin 8 Tage dort war, aber ich werde trotzdem noch so einiges erzählen.
Wie gesagt ist diese Familie abgereist und ich wurde dann erstmal in eine kleine Aufgabe einbezogen, ich sollte die Mückennetze an den Häusern säubern. Fenster gibt es nicht. Ich hatte nichts dagegen, immerhin wurde mir dieses Dschungel-Erlebnis praktisch geschenkt...
Die Arbeit war anstrengender, als erwartet, aber was solls.
Dann ist noch eine Gruppe älterer Amis gekommen, mit denen ich dann die nächsten Tage den Dschungel erkundet habe, weil sie einen Guide hatten und an Orte gefahren sind, wo ich nicht so leicht mit dem Kanu hingekommen wäre (starke Strömung).
Einer der 2 Guides war Quechua, also Einheimischer und hat so einiges über die Pflanzen erzählen können. So gibt es welche, die deinen Geist 7 Std. andere 2Tage vom Körper lösen, andere machen, das du nie wieder Kinder kriegen kannst und wieder andere haben leicht zugängliches Wasser in ihren Nüssen, was überlebenswichtig sein kann.
Dann sind auch sie wieder abgefahren und später an diesem Tag ist eine Multikulturelle Gruppe gekommen: Schweizer, Costa-Ricaner, Italiener und ein Hamburger aus der Wellingsbüttler Landstraße!!! Mit denen habe ich dann auch einiges unternommen und ich bin dann nach 8 Tagen, zusammen mit den anderen zurück nach Coca gefahren.
Während der ganzen Zeit habe ich diese unglaubliche Ruhe und Freiheit genossen, außerdem auch das Essen, das unglaublich gut geschmeckt hat. Ich weiß nicht, ob das der Koch war, oder ob es dadurch kommt, dass es endlich ein wenig Abwechslung vom alltäglichen Essen gab. Ich glaube, dass beides der Fall ist.
An einem Tag habe ich übrigens fast vollständig in meiner Hängematte gelegen und einfach NICHTS gemacht.
Ein anderes Mal bin ich bis zum Rio Napo gefahren, dort dann im Regenwald (ohne Weg!!) herumgelaufen und habe dort Affen beobachtet. Wenn jetzt jemand Angst hat, ich häte mich doch im Regenwald verlaufen können, dem soll nur gesagt sein, dass ich die ganze Zeit am Fluss langgelaufen bin und auch nicht sonderlich weit gelaufen bin, weil die Vegetation einfach zu dicht ist...
Außerdem war ich ganze 3x in der Nacht auf Kaimansuche.
Wahrscheinlich ist euch aufgefallen, dass der Tierpart ganz kurz gekommen ist, keine Sorge hier kommt er deutlich länger:
Man kann es zwar in etwa so ausdrücken, dass ich alles gesehen habe außer Kleinkatzen, Faultieren und Aras, aber ich werde doch eher das aufzählen, was ich gesehen habe, denn wenn ich das aufzähle, was ich nicht gesehen habe, dann wirkt das eher negativ, was diesem Erlebnis aber eindeutig nicht gerecht wird.
Also, wie gesagt gab es schon gleich zu Anfang eine große Boa. Außerdem habe ich auch noch Kaimane, Fluss- und Landschildkröten. Bei den Amphibien gab es Pfeilgiftfrösche, Ochsenfrösche und Aga-Kröten. Es gab auch wieder einige Vogelspinnen, Stabheuschrecken (für die ich echt ein Talent habe sie zu entdecken) und Riesen-Ameisen. Es gibt eine Art, die 24-Std.-Ameise, die dich teilweise sogar ohnmächtig werden lassen kann!!! Der Schmerz ihres Stiches dauert 24 Std. daher der Name.
Und bei den Vögeln gab es auch so einiges. Papageien und Tukane, Eisvögel und Reiher, Geier und Spechte und Highlights, wie den Lilientreter, Hokkohühner und Hoatzine.
Und die echten Highlights waren natürlich bei den Säugern: Es gab Tapire, Capybaras, Agutis, Pakas, Fledermäuse und ganz besonders interessant: 4 Affenarten (Totenkopfäffchen, Mönchsaffe, Goldmantel-Tamarin und Weißschwanz-Springaffe) und einen Nasenbären.
Zu einer der Affenarten (Mönchsaffe) meinte der Guide, es sei das erste Mal, dass er sie in dieser Gegend sehen würde und er ist immerhin schon 26 Jahre Guide! Ratet Mal, wer die Affen entdeckt hat... Na, kommt ihr drauf? Rischtisch: Ich wars...
Also alles in Allem war das das perfekte Erlebnis für mich.
Die Boa, die direkt vor usn die Straße überquert hat... Schon zum Angriff bereit
Der Blick vom Fluss auf das Restaurant der Lodge.
Christina, das halbzahme Tapir, dass sich sogar einmal bis ins Restaurant vorgetraut hat, wo das Bild entstanden ist... Sie war täglich da und ist dann ab und zu im Dschungel verschwunden...
Hier läuft Christina zwischen den Hütten herum. Wie man sieht sind sogar die Wände aus Bambus gemacht...
Das waren die Guides, Patricio und Denis, der Quechua ist.
Die Gruppe der älteren Amis und ein paar Schulkinder, die wir besucht haben.
Dieser Papagei konnte reden und zum Beispiel Hola und La Patita (Pfötchen) sagen.
Alle Häuser hatten Hängematten, was ich natürlich auch stark ausgenutzt habe.
Mönchsaffen: Man kann 3 Gesichter erkennen, wenn man genau hinschaut.
Denn nur ein paar Tage nach Neujahr bin ich nach Coca gefahren, auch in der Hoffnung vor Ort eine Dschungelreise organisiert zu bekommen. Ich hatte mir vorher in Quito schonmal Preise für Dschungelreisen angeguckt und war schon nicht mehr ganz so sicher, ob ich das machen könnte. Aber vor Ort ist sowas ja immer preiswerter und außerdem hat mein Vater hier wohl "Kontakte"...
Ich habe dann schnell ein paar Mails an meine Mutter geschrieben, dass ich wohl ein wenig Geld brauchen werde und dann am 5. Januar bin ich mit meinen Brüdern und Patty nach Coca aufgebrochen. Dieses Mal mit unserem eigenen Auto...
Und kurz vor Coca hat dann auch schon das erste Dschungelerlebnis die Straße überquert.
Ich weiß nicht, ob ich das schon Mal erwähnt habe, aber eine Sache, die ich schon
die ganze Zeit suche, aber noch nicht (lebendig) finden konnte, sind Schlangen...
Und siehe da, überquert gerade, kurz vor 20:00 Uhr eine etwa 2 Meter lange Abgottschlange, auch als Boa Constrictor bekannt, die Straße. Natürlich heißt das für mich: Aussteigen, Ganz nah ran und Fotos schießen. Dem Schwanz konnte ich mich einfach so nähern, da hatte sie nichts dagegen, aber an den Kopf durfte ich nicht zu nah ran... Ich habe es trotzdem gemacht, man möchte ja auch gute Fotos haben...
Also hat sie sich so ein wenig "zusammengerollt" und dann plötzlich blitzschnell ihren Kopf vorschnellen lassen !!!
Und diejenigen, die jetzt denken, dass sie mich gebissen, zerquetscht oder aufgefressen hat, die liegen ja Mal sowas von falsch... Sie ist vielleicht auf 50cm an mich herangekommen, aber so dumm bin ich auch nicht, mich einer ausgewachsenen Würgeschlange in Angriffsposition zu nähern. Zumindest nicht dem Kopf^^
Ich habe ehrlich mit dem Gedanken gespielt, mich von hinten anzunähern und dann so zu greifen, wie halt auch im Zoogeacht wird, aber ehrlich gesagt, sollte ich vielleicht erst im Zoo üben und außerdem will ich garnicht wissen, wie meine Brüder reagiert hätten. Anschiss wäre aber auf jeden Fall mitdabeigewesen...
Naja, nach dem wir die Schlange dann erstmal von der Straße gescheucht haben sind wir dann in Coca angekommen. Am nächsten Tag wollte ich meinen Vater dann mal auf so eine Dschungeltour ansprechen, als plötzlich Roberto ankam und meinte, iss schnell auf und packe deine Sachen. Um drei fährt ein Boot zu einer Lodge ab, dein Vater hats dir organisiert. Ich war erstmal erstaunt, dass alles schon organisiert war, aber was soll's. Ich hatte weder eine Ahnung, welche Lodge das Ziel ist, noch wie viel ich zu bezahlen habe, aber Koffer waren trotzdem blitzschnell gepackt. Nur mein Vater ließ sich Zeit und dann um 14:30 ist er endlich aufgetaucht. Was ein Glück, dass hier alles unpünktlich ist und wir bei dem Veranstalter auch erst eine halbe Stunde nach Ankommen gestartet sind. Ich habe dann, schon im Boot sitzend, erfahren, dass ich nichts zu bezahlen habe, da der Veranstalter ein Freund meines Vaters ist und mich freundlicherweise umsonst aufnimmt.
Die Fahrt hat etwa eine Stunde gedauert und dann ging es vom Rio Napo in den deutlich kleineren Rio Manduro, noch etwa 20min und dann kam die Yarina Lodge in Sicht. Als ich sie gesehen habe ist echt ein Traum in Erfüllung gegangen.
Ich war noch nicht einmal in mein Zimmer eingeteilt worden, da sind schon die ersten Tukane, Papageien und andere Vögel vorbeigeflogen.
Die Häuschen waren der Traum pur, fast hundert prozent Naturmaterialien, mit ultraweichem Bett, und ganz eindeutig dem wichtigsten, einem Mückennetz. Da kommt aber echt mal Dschungelgefühl auf. Außerdem hatte ich das Haus mit der besten Sicht auf die Futterplattform für Affen, einfach nur genial. Die Häuser hatten natürlich auch noch alle eine Hängematte. Ich war im Himmel...
Ich habe erstmal die Umgebung kennengelernt, dann noch eine Familie aus den USA, die am nächsten Tag auch schon wieder abfahren wollte.
Ich werde jetzt nicht jeden einzelnen Tag nacherzählen, da ich immerhin 8 Tage dort war, aber ich werde trotzdem noch so einiges erzählen.
Wie gesagt ist diese Familie abgereist und ich wurde dann erstmal in eine kleine Aufgabe einbezogen, ich sollte die Mückennetze an den Häusern säubern. Fenster gibt es nicht. Ich hatte nichts dagegen, immerhin wurde mir dieses Dschungel-Erlebnis praktisch geschenkt...
Die Arbeit war anstrengender, als erwartet, aber was solls.
Dann ist noch eine Gruppe älterer Amis gekommen, mit denen ich dann die nächsten Tage den Dschungel erkundet habe, weil sie einen Guide hatten und an Orte gefahren sind, wo ich nicht so leicht mit dem Kanu hingekommen wäre (starke Strömung).
Einer der 2 Guides war Quechua, also Einheimischer und hat so einiges über die Pflanzen erzählen können. So gibt es welche, die deinen Geist 7 Std. andere 2Tage vom Körper lösen, andere machen, das du nie wieder Kinder kriegen kannst und wieder andere haben leicht zugängliches Wasser in ihren Nüssen, was überlebenswichtig sein kann.
Dann sind auch sie wieder abgefahren und später an diesem Tag ist eine Multikulturelle Gruppe gekommen: Schweizer, Costa-Ricaner, Italiener und ein Hamburger aus der Wellingsbüttler Landstraße!!! Mit denen habe ich dann auch einiges unternommen und ich bin dann nach 8 Tagen, zusammen mit den anderen zurück nach Coca gefahren.
Während der ganzen Zeit habe ich diese unglaubliche Ruhe und Freiheit genossen, außerdem auch das Essen, das unglaublich gut geschmeckt hat. Ich weiß nicht, ob das der Koch war, oder ob es dadurch kommt, dass es endlich ein wenig Abwechslung vom alltäglichen Essen gab. Ich glaube, dass beides der Fall ist.
An einem Tag habe ich übrigens fast vollständig in meiner Hängematte gelegen und einfach NICHTS gemacht.
Ein anderes Mal bin ich bis zum Rio Napo gefahren, dort dann im Regenwald (ohne Weg!!) herumgelaufen und habe dort Affen beobachtet. Wenn jetzt jemand Angst hat, ich häte mich doch im Regenwald verlaufen können, dem soll nur gesagt sein, dass ich die ganze Zeit am Fluss langgelaufen bin und auch nicht sonderlich weit gelaufen bin, weil die Vegetation einfach zu dicht ist...
Außerdem war ich ganze 3x in der Nacht auf Kaimansuche.
Wahrscheinlich ist euch aufgefallen, dass der Tierpart ganz kurz gekommen ist, keine Sorge hier kommt er deutlich länger:
Man kann es zwar in etwa so ausdrücken, dass ich alles gesehen habe außer Kleinkatzen, Faultieren und Aras, aber ich werde doch eher das aufzählen, was ich gesehen habe, denn wenn ich das aufzähle, was ich nicht gesehen habe, dann wirkt das eher negativ, was diesem Erlebnis aber eindeutig nicht gerecht wird.
Also, wie gesagt gab es schon gleich zu Anfang eine große Boa. Außerdem habe ich auch noch Kaimane, Fluss- und Landschildkröten. Bei den Amphibien gab es Pfeilgiftfrösche, Ochsenfrösche und Aga-Kröten. Es gab auch wieder einige Vogelspinnen, Stabheuschrecken (für die ich echt ein Talent habe sie zu entdecken) und Riesen-Ameisen. Es gibt eine Art, die 24-Std.-Ameise, die dich teilweise sogar ohnmächtig werden lassen kann!!! Der Schmerz ihres Stiches dauert 24 Std. daher der Name.
Und bei den Vögeln gab es auch so einiges. Papageien und Tukane, Eisvögel und Reiher, Geier und Spechte und Highlights, wie den Lilientreter, Hokkohühner und Hoatzine.
Und die echten Highlights waren natürlich bei den Säugern: Es gab Tapire, Capybaras, Agutis, Pakas, Fledermäuse und ganz besonders interessant: 4 Affenarten (Totenkopfäffchen, Mönchsaffe, Goldmantel-Tamarin und Weißschwanz-Springaffe) und einen Nasenbären.
Zu einer der Affenarten (Mönchsaffe) meinte der Guide, es sei das erste Mal, dass er sie in dieser Gegend sehen würde und er ist immerhin schon 26 Jahre Guide! Ratet Mal, wer die Affen entdeckt hat... Na, kommt ihr drauf? Rischtisch: Ich wars...
Also alles in Allem war das das perfekte Erlebnis für mich.
Die Boa, die direkt vor usn die Straße überquert hat... Schon zum Angriff bereit
Der Blick vom Fluss auf das Restaurant der Lodge.
Christina, das halbzahme Tapir, dass sich sogar einmal bis ins Restaurant vorgetraut hat, wo das Bild entstanden ist... Sie war täglich da und ist dann ab und zu im Dschungel verschwunden...
Hier läuft Christina zwischen den Hütten herum. Wie man sieht sind sogar die Wände aus Bambus gemacht...
Das waren die Guides, Patricio und Denis, der Quechua ist.
Die Gruppe der älteren Amis und ein paar Schulkinder, die wir besucht haben.
Dieser Papagei konnte reden und zum Beispiel Hola und La Patita (Pfötchen) sagen.
Alle Häuser hatten Hängematten, was ich natürlich auch stark ausgenutzt habe.
Mönchsaffen: Man kann 3 Gesichter erkennen, wenn man genau hinschaut.
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Weihnachten und Neujahr
So letztendlich habe ich mich wieder dazu durchgerungen, einen Blogeintrag zu schreiben. Wobei in letzter Zeit gab es dazu gar keine Möglichkeit, denn ich war in einer Regenwaldlodge und von dort hatte ich nicht vor an den Computer zu gehen. Davon abgesehen, dass es dort gar keine Computer gibt... Aber dazu gibts mehr in einem anderen Blogeintrag.
Also, ich kann mir vorstellen, dass viele von euch nichts sehnlicher gewartet haben, als auf diesen Blogeintrag, denn genau die beiden oben genannten Ereignisse sind wohl mit das Interessanteste in jedem Land. Aber was weihnachten angeht, muss ich euch mehr oder wewniger enttäuschen. Es gibt einiges, was typisch ist, aber allzu viel davon habe ich nicht erlebt...
Am Anfang, war es noch nicht sicher, ob ich vielleicht nach Coca fahren würde um dort Weihnachten zu feiern, aber im Endeffekt hat meine Mutter dann bei meiner Tante zugesagt, dass wir zu ihr kommen würden. Also nix mit Coca.
Also an Weihnachten sind wir dann zu Susi (Tante) gefahren um dort Pute (typisches Weihnachtsessen) zu essen und dann Karten zu spielen. Am nächsten Tag gab es dann noch mal Resteessen. Am 2. Weihnachtstag waren wir dann an einem Ort, wo Krippen aufgebaut waren und einige Tiere waren.
In einem so christlichen Land wie Ecuador hätte ich eigentlich einen Kirchgang erwartet, aber als ich dann gefragt habe, hieß dass sowieso niemand dahin geht, weil es immer am Abend ist, und man lieber mit der Familie ist...
Außerdem gibt es hier glaube ich auch diese Pastoren mit diesen lustigen Verkleidungen, die ein wenig an bunte ku-Klux-Klan-Kostüme errinnern (damit aber überhaupt nichts zu tun haben.) Allerdings haben wir die leider auch nicht gesehen. Ehrlich gesagt habe ich Weihnachten hier eher als langweilig gefunden. Unter anderem auch, weil geschenke auspacken auch noch warten musste. Eigentlich wird hier entweder schon am 24. abends oder am 25. morgens ausgepackt, aber meine Mutter hatte meinen Brüdern versprochen, auf sie zu warten, weil sie sich noch in Coca befunden haben...
Am 31. konnten wir sie dann endlich auspacken: ich selber habe 1 Hängematte, ein Portemonnaie, ein T-Shirt (Galapagos) und eine geniale hippie-hose.
Geschenkt habe ich: Meiner Mutter eine Kristallrose, weil sie auf Kristal steht und einen Stein-Blaufußtölpel von den Galapagos-Inseln; meiner Schwester ein paar Ohrringe aus Silber und einen kleinen Schlüsselanhänger; meinem Bruder Roberto eine Metallica-CD, weil er total auf die abfährt; meinem Bruder Fernando ein Kissen mit Smiley-Motiv, weil er (zumindest, wenn er in Quito ist) seeehhhr viel schläft;außerdem gab es noch für Lilli, Patty, Abuelita(Oma) und meinen Vater, genauso wie auch für die vorher genannten, eine Tafel/Schachtel Schokolade, teilweise direkt aus Deutschland, ansonsten, aber zumindest deutsch. Und außerdem habe ich noch ein paar Fotos entwickeln lassen und der gesamten Familie geschenkt.
Mein Bruder fernando als Kiko aus der Fernsehsendung
Ich mit der Weihnachtsfrau
Roberto, die schwangere Patty und meine Mutter vor dem Weihnachtsgeschenk von Steffi, meiner zukünftigen Gastnichte
Ihr könnt ja mal raten, welcher Part der Weihnachtsdeko das ist
Übrigens fällt mir gerade noch ein, dass ich ein paar Tage vor Weihnachten im Bosque (einkaufszentrum) Geschenke kaufen war, als es plötzlich eine Art Massenpanik gab und alle Leute aus dem Bosque gerannt sind. Die meisten hatten keine Ahnung was passiert war, aber mir wurden 2 Möglichkeiten genannt. Einige meinten es sei bloß ein Gastank im Esstrakt explodiert, andere meinten es gäbe einen Überfall... Nach späteren Recherchen hat sich das erste als wahr herausgestellt, und da der Tank wohl nicht sonderlich groß war konnten schon bald alle wieder einkaufen...
Und jetzt kommt noch der Part über Sylvester, der am gleichen Tag stattgefunden hat.
An Sylvester gibt es ebenfalls einige Traditionen. Zum einen wird das alte Jahr verbrannt, zum anderen bleibt natürlich eine Witwe übrig, die dann auf den Straßen tanzt und Geld verdient...
Allerdings in der anderen Reihenfolge, also erst ist die Witwe und dann stirbt das alte Jahr. Dennoch fange ich mit dem 2. Part an, denn der ist ein wenig kürzer. Also normalerweise kann man bereits eine Woche vorher bis zu Sylvester auf den Straßen "die alten Jahre" kaufen. Es werden Puppen verkauft, die entweder aussehen, wie niemand, oder aber, wie irgendwelche berühmte Personen oder Zeichentrickfiguren. Besonders häufig waren der Präsident Correa und Zeichentrickfiguren wie Bart Simpson, Spongebob etc. zu kaufen. Normalerweise macht aber mein Onkel Paul diese Puppe. Weil er aber dieses Jahr keine Ahnung hatte, wen oder was als Motiv zu nehmen hatten wir dann eine ökonomischen Puppe. Dazu wurde eine Schubkarre mit Zeitungspapier gefüllt, ein Stock reingesteckt und daran eine Maske befestigt. Dann wurde er verbrannt. Besonders nett fand ich es, als ich mal die Straße hochgeschaut habe und etwa alle 10m ein Feuer die Straße erleuchtet hat. Das Verbrennen hat übrigens direkt nach Mitternacht stattgefunden und der Countdown zum neuen Jahr fand per Radio statt... Danach sind alle wieder reingegangen und haben ein wenig getanzt. Fast alle waren verkleidet, besonders lustig waren Roberto, Patty und Fernando, die ein Trio aus dem fernsehen gebildet haben, die in einer Kindersendung spielen. Meine Mutter war ein Clown, meine Schwester als Catwoman...
Ich war als Witwe verkleidet. Allerdings als eher junge und hübsche Witwe. immerhin hatte ich in der Straße gut auszusehen, das bringt mehr Geld... glaub ich.
Also war ich da in der Straße mit meinem Cousin Sharon und einigen Bekannten von meiner Schwester und wir haben die Autofahrer ganz heiß gemacht... Mit sehr aufreizenden Tänzen und mit unseren sexy Kleidern. Ich war sehr fleißig und habe von 5cent bis 1$ alles gekriegt. Sogar peruanisches und kolumbianisches Geld, Kekse, Bonbons und eine Mango habe ich gekriegt... Im Endeffekt habe ich 30$ verdient, und auch einige lustige Kommentare gehört, wie "nächstes Jahr bis du ein wenig dicker" und "versprich mir mehr zu essen"...
Ich hatte mir einige Tänze und Posen ausgedacht, zum Beispiel fällt mir ein Centstück runter und beim Bücken danach konnten mir die Autofahrer FAST unter den Rock gucken...
Meine Verkleidung war insgesamt sehr lustig und "professionell". Ich hatte einen BH und darüber ein unglaublich kurzes Kleid. Ab und zu ist der BH zum Vorschein gekommen, aber ich wollte nicht, dass man mir unter den Rock gucken konnte und dazu musste ich das Kleid ein wenig runterziehen...
Dazu gab es eine schwarze Perücke mit so langem Haar, dass ich mich ohne Probleme hätte draufsetzen können. Ich war natürlich geschminkt und sah dadurch echt SEXY aus...
Und zu all dem kamen 9cm High-Heels, wobei auch durchaus 12cm und mehr drin sind...
Ich habe es die ganzen 3 Stunden in der Straße darauf ausgehalten und zwar auch richtig tanzend und so. Also wenn ich nochmal ein Mädchen über ihre Absätze klagen höre...
Natürlich gibt es Fotos von mir, aber nur auf Anfrage... Meine Mail dürftet ihr ja inzwischen wissen...
Also, ich kann mir vorstellen, dass viele von euch nichts sehnlicher gewartet haben, als auf diesen Blogeintrag, denn genau die beiden oben genannten Ereignisse sind wohl mit das Interessanteste in jedem Land. Aber was weihnachten angeht, muss ich euch mehr oder wewniger enttäuschen. Es gibt einiges, was typisch ist, aber allzu viel davon habe ich nicht erlebt...
Am Anfang, war es noch nicht sicher, ob ich vielleicht nach Coca fahren würde um dort Weihnachten zu feiern, aber im Endeffekt hat meine Mutter dann bei meiner Tante zugesagt, dass wir zu ihr kommen würden. Also nix mit Coca.
Also an Weihnachten sind wir dann zu Susi (Tante) gefahren um dort Pute (typisches Weihnachtsessen) zu essen und dann Karten zu spielen. Am nächsten Tag gab es dann noch mal Resteessen. Am 2. Weihnachtstag waren wir dann an einem Ort, wo Krippen aufgebaut waren und einige Tiere waren.
In einem so christlichen Land wie Ecuador hätte ich eigentlich einen Kirchgang erwartet, aber als ich dann gefragt habe, hieß dass sowieso niemand dahin geht, weil es immer am Abend ist, und man lieber mit der Familie ist...
Außerdem gibt es hier glaube ich auch diese Pastoren mit diesen lustigen Verkleidungen, die ein wenig an bunte ku-Klux-Klan-Kostüme errinnern (damit aber überhaupt nichts zu tun haben.) Allerdings haben wir die leider auch nicht gesehen. Ehrlich gesagt habe ich Weihnachten hier eher als langweilig gefunden. Unter anderem auch, weil geschenke auspacken auch noch warten musste. Eigentlich wird hier entweder schon am 24. abends oder am 25. morgens ausgepackt, aber meine Mutter hatte meinen Brüdern versprochen, auf sie zu warten, weil sie sich noch in Coca befunden haben...
Am 31. konnten wir sie dann endlich auspacken: ich selber habe 1 Hängematte, ein Portemonnaie, ein T-Shirt (Galapagos) und eine geniale hippie-hose.
Geschenkt habe ich: Meiner Mutter eine Kristallrose, weil sie auf Kristal steht und einen Stein-Blaufußtölpel von den Galapagos-Inseln; meiner Schwester ein paar Ohrringe aus Silber und einen kleinen Schlüsselanhänger; meinem Bruder Roberto eine Metallica-CD, weil er total auf die abfährt; meinem Bruder Fernando ein Kissen mit Smiley-Motiv, weil er (zumindest, wenn er in Quito ist) seeehhhr viel schläft;außerdem gab es noch für Lilli, Patty, Abuelita(Oma) und meinen Vater, genauso wie auch für die vorher genannten, eine Tafel/Schachtel Schokolade, teilweise direkt aus Deutschland, ansonsten, aber zumindest deutsch. Und außerdem habe ich noch ein paar Fotos entwickeln lassen und der gesamten Familie geschenkt.
Mein Bruder fernando als Kiko aus der Fernsehsendung
Ich mit der Weihnachtsfrau
Roberto, die schwangere Patty und meine Mutter vor dem Weihnachtsgeschenk von Steffi, meiner zukünftigen Gastnichte
Ihr könnt ja mal raten, welcher Part der Weihnachtsdeko das ist
Übrigens fällt mir gerade noch ein, dass ich ein paar Tage vor Weihnachten im Bosque (einkaufszentrum) Geschenke kaufen war, als es plötzlich eine Art Massenpanik gab und alle Leute aus dem Bosque gerannt sind. Die meisten hatten keine Ahnung was passiert war, aber mir wurden 2 Möglichkeiten genannt. Einige meinten es sei bloß ein Gastank im Esstrakt explodiert, andere meinten es gäbe einen Überfall... Nach späteren Recherchen hat sich das erste als wahr herausgestellt, und da der Tank wohl nicht sonderlich groß war konnten schon bald alle wieder einkaufen...
Und jetzt kommt noch der Part über Sylvester, der am gleichen Tag stattgefunden hat.
An Sylvester gibt es ebenfalls einige Traditionen. Zum einen wird das alte Jahr verbrannt, zum anderen bleibt natürlich eine Witwe übrig, die dann auf den Straßen tanzt und Geld verdient...
Allerdings in der anderen Reihenfolge, also erst ist die Witwe und dann stirbt das alte Jahr. Dennoch fange ich mit dem 2. Part an, denn der ist ein wenig kürzer. Also normalerweise kann man bereits eine Woche vorher bis zu Sylvester auf den Straßen "die alten Jahre" kaufen. Es werden Puppen verkauft, die entweder aussehen, wie niemand, oder aber, wie irgendwelche berühmte Personen oder Zeichentrickfiguren. Besonders häufig waren der Präsident Correa und Zeichentrickfiguren wie Bart Simpson, Spongebob etc. zu kaufen. Normalerweise macht aber mein Onkel Paul diese Puppe. Weil er aber dieses Jahr keine Ahnung hatte, wen oder was als Motiv zu nehmen hatten wir dann eine ökonomischen Puppe. Dazu wurde eine Schubkarre mit Zeitungspapier gefüllt, ein Stock reingesteckt und daran eine Maske befestigt. Dann wurde er verbrannt. Besonders nett fand ich es, als ich mal die Straße hochgeschaut habe und etwa alle 10m ein Feuer die Straße erleuchtet hat. Das Verbrennen hat übrigens direkt nach Mitternacht stattgefunden und der Countdown zum neuen Jahr fand per Radio statt... Danach sind alle wieder reingegangen und haben ein wenig getanzt. Fast alle waren verkleidet, besonders lustig waren Roberto, Patty und Fernando, die ein Trio aus dem fernsehen gebildet haben, die in einer Kindersendung spielen. Meine Mutter war ein Clown, meine Schwester als Catwoman...
Ich war als Witwe verkleidet. Allerdings als eher junge und hübsche Witwe. immerhin hatte ich in der Straße gut auszusehen, das bringt mehr Geld... glaub ich.
Also war ich da in der Straße mit meinem Cousin Sharon und einigen Bekannten von meiner Schwester und wir haben die Autofahrer ganz heiß gemacht... Mit sehr aufreizenden Tänzen und mit unseren sexy Kleidern. Ich war sehr fleißig und habe von 5cent bis 1$ alles gekriegt. Sogar peruanisches und kolumbianisches Geld, Kekse, Bonbons und eine Mango habe ich gekriegt... Im Endeffekt habe ich 30$ verdient, und auch einige lustige Kommentare gehört, wie "nächstes Jahr bis du ein wenig dicker" und "versprich mir mehr zu essen"...
Ich hatte mir einige Tänze und Posen ausgedacht, zum Beispiel fällt mir ein Centstück runter und beim Bücken danach konnten mir die Autofahrer FAST unter den Rock gucken...
Meine Verkleidung war insgesamt sehr lustig und "professionell". Ich hatte einen BH und darüber ein unglaublich kurzes Kleid. Ab und zu ist der BH zum Vorschein gekommen, aber ich wollte nicht, dass man mir unter den Rock gucken konnte und dazu musste ich das Kleid ein wenig runterziehen...
Dazu gab es eine schwarze Perücke mit so langem Haar, dass ich mich ohne Probleme hätte draufsetzen können. Ich war natürlich geschminkt und sah dadurch echt SEXY aus...
Und zu all dem kamen 9cm High-Heels, wobei auch durchaus 12cm und mehr drin sind...
Ich habe es die ganzen 3 Stunden in der Straße darauf ausgehalten und zwar auch richtig tanzend und so. Also wenn ich nochmal ein Mädchen über ihre Absätze klagen höre...
Natürlich gibt es Fotos von mir, aber nur auf Anfrage... Meine Mail dürftet ihr ja inzwischen wissen...
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Frohes Fest
Ich werde diesen Eintrag relativ kurz gestalten und in einem anderen Eintrag genauer auf die Sitten von hier eingehen. Erstmal möchte ich euch allen nur FROHE WEIHNACHTEN wünschen. Also feiert schön...
MfG Euer Mathieu/Maffong...
P.S. Ich hoffe dieser Blogeintrag war nicht zu lang für diejenigen, die mir immer vorhalten Romane zu schreiben^^
MfG Euer Mathieu/Maffong...
P.S. Ich hoffe dieser Blogeintrag war nicht zu lang für diejenigen, die mir immer vorhalten Romane zu schreiben^^
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Las Islas Encantadas
Am Dienstag bin ich von meinem 5-tägigen Trip nach Galapagos zurückgekehrt und es gibt so einiges zu erzählen...
Ich sollte vielleicht vorher ein paar Sachen erwähnen: Diese reise war lange, lange erwartet und eigentlich für Anfang Oktober angesetzt, aber aus Organisationsunfähigkeit und nur durch sehr viel insistieren habenn wir sofi von Xplorer dazu gekriegt uns etwas zu organisieren. Und so sind wir letztendlich auf die Galapagos gekommen. WIR sind in diesem Fall Sidney, Maggie, Annika, Julia und ich. Eigentlich wollte auch noch Grace mit, sie hat aber genau 2 Tage vor der Abreise unglaublich starke bauchschmerzen bekommen und jetzt wurde ihr der Blinddarm herausoperiert:-S Ich persönlich wäre soooooooowas von angepisst gewesen, aber sie scheint relativn locker damit umgegangen zu sein. Elina hatte aus irgendeinem Grund 1 Woche vorher beschlossen, doch nicht mit zu kommen, warum weiß ich allerdings nicht und bei Luise und Leonie war es von Anfang an klar, dass sie wohl nicht kommen können...
Und so sind wir dann am freitag morgen aufgebrochen; der Flug war um 9:30, ich war allerdings schon um 7:30 da, denn ich wollte unbedingt einen Fensterplatz für mich haben, wie sich dann aber herausgestellt hat waren die plätze für uns schon reserviert und ich hatte natürlich nur einen Gangsitz:-( Aber da das Flugzeug halb leer war konnte ich mich umsetzen und habe noch einige Fotos vom Anflug auf die inseln gemacht.
Im Flughafen angekommen gab es erst mal Probleme, weil mein Koffer fehlte und als er dann nach 15Min. immernoch nicht da war wurde beschlossen, dass wir erstmal ins Hotel losfahren und mir der koffer nach gebracht würde.
Also ging die Fahrt los, erst mit Bus, dann mit dem Schiff nach Santa Cruz übersetzen und dann wieder mit dem Bus weiternach Puerto Ayora. Auf der Fahrt sind uns schon diverse Vögel und Seelöwen begegnet und ich war der einzige, der schon eine Riesenschildkröte gesichtet hatte...
Im Hotel wurde ich erst mit maggie und Sidney in einem Zimmer eingeteilt, erst durch ein paar Gespräche und dann durch 40$ zuzahlung, die mir allerdings zurückgegeben werden von Xplorer konnte ich dass Zimmer wechseln...
Hier ist ein Fregattvogel, wahrscheinlich ein Pracht-F., der allerdings nur sehr schwierig vom Bindenf. zu unterscheiden ist...
Dann wurde erstmal das Hotel und der Hafen kennengelernt, ebenso die ansässigen Tiere und dann ging es mit einem Guide und einer kleinen Gruppe, die das gleiche Paket wie wir gebucht hatten, auf zur Charles Darwin Station, einer Station zum Schutz der Riesenschildkröten. Erst wurden wir mit einigen Baby- Schildkröten und dann mit einigen riesigen Riesenschildkröten bekannt gemacht. Wir haben Lonesome george besucht, der allerdings seeehhhr gut versteckt war und von dem man nu den Panzer sehen konnte. Er ist der letzte Vertreter der Pinta-Rasse und auch schon über 80 Jahre alt. Alle Versuche ihn mit nahe Verwandten Rassen zu verkuppeln sind bisher gescheitert, genauso wie die Suche nach einem vielleicht verschleppten Bruder oder Schwester...
Ist das nicht einfach riiiieeeesig?!
Die Seelöwen ließen einen manchmal recht nah ran und waren eines der begehrtesten Fotoobjekte
Am nächsten Tag sind wir dann nach Tortuga Bay gelaufen, einem der schönsten Strände Galapagos'. Zwar hat das Wetter nicht ganz mitgespielt, aber wenigstens habe ich auch keinen Sonnenbrand bekommen. Durch ein wenig Glück habe ich am Strand ein große Suppenschildkröte entdeckt (Sie war am Ende des Strandes, wo wir nicht hingegangen sind und ich eigentlich nur ein paar Meerechsenfotografieren wollte. Also habe ich dann die anderen darauf aufmerksam gemacht, dass hier was interessantes ist, erst habe ich an ein interessantes Erlebnis gedacht, mir war schon klar dass sie wohl in der Nacht zur Eiablage gekommen war, aber noch nicht zurück war, aberals dann die anderen angelaufen kamen und die Schildkröte anscheinend mit letzter Kraft den Kopf hob fiel mir auch die Vorderflosse auf, auf der sie selber lag...
Also kamen schnell die Leute, es wurden schnell einige Fotos geschossen und dann bevor ich selber helfen konnte, hatten gleich 4 die Schildkröte hochgehoben und brachten sie ins Meer... Der Guide meinte, dass sie normalerweise schon um 6:00 wieder im Wasser sein müssen, es war allerdings schon 10:40 und eine Stunde später wäre es wohl schon zu spät gewesen. Trotzdessen, dass es gleich 4 junge, starke Männer waren, haben sie schon ein wenig unter dem Gewicht der Schildkröte geächzt.
Am Schluss ist sie dann zurück ins Wasser geschwommen und wir hatten ein sehr interessantes Erlebnis. Wir sind noch auf einige Schildkrötenspuren gestoßen, die wohl ebenfalls ihre Eier gelegt hatten und dann kamen wir an einer Lagune an, in der wir gebadet haben. Ich habe versucht zu schnorcheln, aber das Wasser war so trüb wie Milch. Ich habe trotzdem noch ein paar kuhnasenrochen und eine Muräne ausmachen können, allerdings von Überwasser ins flache Wasser schauend.
Diese Schildkröte habe ich wohl gerade nochmal im letzten Moment gerettet *stolzsei*
Später an diesem Tag ging es dann in die Tuneles de Bellavista. Das sind ein paar Tunnel, die durch Lavaströme geformt wurden und schon ganzschön imposant sind, wenn man sich die Lavamassen mal vorstellt... Eigentlich war dieses Programm für den 4. Tag gedacht, aber es wurde so ziemlich alles geändert...
Die wohl seltenste Schildkrötenart der Welt.
Am 3.Tag wollten wir in den Norden von Santa Cruz auf eine Insel mit großen Vogelkolonien, dann sind wir aber nach Santa Fé gefahren, wo es sehr viele Seelöwen, inklusive Heuler (oder sagt man das nur bei Seehunden???) gab. Dort haben wir die einzigen Drusenköpfe des Trips gesehen, genauso wie auch Galapagos-Bussarde. Später haben wir dann noch ein wenig mit Seelöwen geschnorchelt, wobei mir ein Seelöwen-Männchen fast in die Flosse gebissen hätte und ich habe dann dort auch noch einen 1,80m Weißspitzen-Riffhai entdeckt... insgesamt ein ganz netter Trip um interessante Tiere zu sehen und zu erleben. Die schifffahrt war verhältnismäßig unruhig und so sah es auch in den Mägen vieler Gruppenmitglieder aus^^
Julias Kommentar: Nun zeig dem Kaktus doch mal, dass du ihn lieb hast^^
Die Robbe auf der Bank hat mich wirklich "gebissen", bzw. kurz meinen Schenkel in den Mund genommen, um mir zu zeigen, dass sie auf die Bank möchte, auf der ich gerade saß
spielende Seelöwenjunge auf Santa Fé
Am 4. tag haben wir wieder was anderes gemacht als geplant und ind auf die Insel Floreana im süden gefahren. Die Fahrt war deutlich ruhiger und obwohl die Strecke mehr als die doppelte als nach Santa Fé war, war die Reisezeit in etwa gleich...
Auf der Insel haben wir erstmal die obere Zone besucht. Die Fahrt dahin war ziemlich ungemütlich, weil wir uns entschlossen hatte, auf dem Dach des Busses zu sitzen um einen besseren Ausblick zu haben. Aber das Dach war mehr für Koffer und Gepäck gedacht und ungepolstert. Durch die unebene Straße gab es schön viele Holperer, die dann meistens einen St0ß in den Rücken durch die "Reling" bedeutet haben...
Oben haben wir dann eine Höhle besucht, in der der erste Galapageno geboren wurde, übrigens von deutschen "Siedlern", und auch erst im Jahr 1932. Sie waren insgesamt welche von den ersten Bewohnern der Inseln... Dann haben wir noch die einzige Quelle der Insel aufgesucht, die die 80 Inselbewohner mit Wasser versorgt und dann haben wir noch ein paar (19)Schildkröten aufgesucht, die in einem begehbaren Gehege leben.
Danach ging es wieder runter zum Hafen, dieses Mal haben alle die Sitze unten aufgesucht^^
Dann haben wir nach Pinguinen gesucht (vom boot aus) und wir haben auch welche gefunden... Die sind wirklich süß und wirken ein wenig tolpatschig, wenn sie die felsen hochklettern.
dann sind wir zur devils Crown gefahren, einer Inselformation vor der "Küste" wo es relativ viele Vögel, unter anderem auch Rotschnabel-Tropikvögel und einige Blaufuß- und Nazca-Tölpel gab... Leider haben wir dort nicht geschnorchelt, weil es einige gab, die nicht so gut schwimmen können:-( Ich habe später gelesen, dass es einer der schönste Schnorchelplätze sein soll. Dafür haben wir aber 2 andere Lagunen aufgesucht, in der ersten bin ich mindestens 3 Weißspitzenriffhaien, einer Muräne, 2 Rochen und etlichen (um die 15) Meeresscildkröten begegnet. Bei der 2. Lagune waren vor allem einige Seelöwen die Attraktion, denn sie haben auch ein wenig gespielt und waren deutlich neugieriger, als die von Santa Fé... Annika hat mir ihre Kamera, die auch Unterwasser funktioniert (Ich brauch so ein Ding!!!!) mitgegeben, damit ich ein paar Fotos der Seelöwen schießen kann und das habe ich dann auch gemacht. Und dann ging es auch schon wieder zurück...
Wir waren wirklich auf den Galapagos und nicht auf den Osterinseln. Diese Statue wurde von den Deutschen, die auf Floreana gesiedelt haben geformt, als eine Art Touristenattraktion
Eine der Riesenschildkröten auf Floreana...
Mir persönlich gefällt dieses Bild der Meerechse sehr gut...
Einer von so einigen Blaufußtölpeln...
diese Pinguine sind die einzigen, die nödlich des Äquators vorkommen und sie sind die 3.-kleinsten der Welt...
Am Abend haben wir dann noch ein paar Souvenirs gekauft und es gab ein paar aus der Gruppe, mit denen ich mich von Anfang an gut verstanden habe und die sich dann auch mit den anderen angefreundet haben. An dem Tag hatten sie ihren 5. Jahrestag seit der Heirat und deshalb haben sie uns auf einen Drink eingeladen und uns dann auch noch Salsa beigebracht... Das war ein echt schöner Ausklang, auch wenn wir am nächsten Tag, vor der Abreise noch was anderes gemacht haben.
Aber erstmal wurde ich von Julia auf die etwas andere Art geweckt, als sie an die Tür geklopft hat und mich gefragt hat wo ich denn bleibe und dass die anderen alle schon draußen warten... Das war aber mal sowas von fies, weil ich meinen Koffer noch nicht mal gepackt hatte und mir sicher war, dass wir eigentlich später starten gewollt hatten. Als dann allerdings niemand draußen stand und ich aus Julias Zimmer ein lautes Lachen vernommen habe, wurde mir einiges klar. Eine Sache ist sicher: Ich werde mich rächen!!! ich habe dann noch schnell den Koffer gepackt und dann ging es wirklich los. Auf der Fahrt habe ich noch 5 weitere Riesenschildkröten ausfindig machen können, und zwar freie Vertreter. Ich glaube, dass ich der einzige der Gruppe war, der sie in Freiheit gesehen hat, denn weder in der Charles Darwin Station, noch auf Floreana, konnten sie hingehen, wohin sie wollten...
Wir haben noch kurz 2 Kratern einen Besuch abgestattet, die ganz nett aussahen, aber durch Nebel wurde die Möglichkeit auf richtig gute Bilder zunichte gemacht...
Und dann ging es auch schon wieder zurück nach Quito. Ein echt toller Trip mit einigen interessanten Eindrücken und Erlebnissen liegt hinter uns und ich bin mir eigentlich sicher, dass ich nochmal dort hin möchte, denn ich habe weder Albatrosse, Flamingos, Rotfußtölpel noch Hammerhaie gesehen und das Wetter war leider auch nicht perfekt (auch wenn es nicht geregnet hat). ich muss außerdem noch einige Inseln besuchen und, ach ja Wale und delfine haben auch gefehlt... ;-)
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Verlängertes Wochenende in Shushufindi und Coca
Hallo, da bin ich wieder, dieses Mal komme ich von einem Ausflug wieder, der immer länger wurde...
Am Freitag bin ich mit Diana ziemlich direkt nach der Schule zum Flughafen gefahren, denn dieses Wochenende wollten wir Shushufindi, einem dorf im Oriente, also wieder im Regenwald, besuchen, denn dort gibt es genauso wie in Coca eine Hostería, von der auch wir Teileigner sind. Eigentlich gehört sie so ziemlich der ganzen Familie, von meines Vaters Seite und uns... Dieses Wochenende war der 15. Geburtstag der Hostería und dazu war die ganze Familie eingeladen (allerdings nur die Miteigner...)
Schon im Flughafen habe ich lauter neue Leute kennengelernt und ich war mehr als erstaunt, wie viel Familie ich doch habe...
Dann ging der Flug nach Coca los, den ich wahrscheinlich einen der schönsten Flüge meines Lebens nennen kann. Er war schön kurz und die Wolken wurden unglaublich schön erleuchtet von der Sonne, außerdem haben einige Berge durch die Wolken geragt, unter anderem auch der Cayambe (Die höchste Erheung Ecuadors). Am Schluss gab es noch eine sehr schöne Sicht auf den Regenwald und im Landeanflug auch auf Coca. Es war einfach nur schön...
Hier ist der Cayambe zu sehen
Dann ging es per Bus weiter nach Shushufindi. Eine Fahrt von etwa 1,5 Std. und als wir angekommen waren war es schon dunkel. man hat sich noch kurz mit einigen anderen begrüßt und dann ist man in sein Zimmer eingezogen...
Auf der Fahrt nach Shushufindi
Ich habe die Nacht noch ein wenig genutzt, die Anlage und Tierwelt kennenzulernen und dann haben wir noch gegessen und ein wenig Karten und Tischtennis-Runde gespielt. unter anderem war noch ein anderer Deutscher da, der mit den Rotary hier ist und bei einer Tante von mir lebt...
Am nächsten Tag gab es dann die Feier, die mit kleinen Turnieren gefeiert wurde. Mit Fußball, Volleyball, Karten, Billard und Tischtennis. Die Gruppen wurden vorher eingeteilt, eigentlich relativ fair und dennoch hatte meine Gruppe nicht die geringste Chance zu gewinnen... Roberto und Fernando waren noch gar nicht eingetroffen, Nino (ein Cousin) hat sich direkt am Anfang gleich den Fuß verknackst und so waren wir 3 gegen 5. Nicht weiter schlimm... Später sind dann Roberto und Fernando (und auch Paty) eingetroffen und haben dann beim Volleyball mitgespielt, aber Ferando hat sich dann auch irgendwas mit dem Knie geholt... Beim tischtennis und Billard habe ich nicht teilgenommen, weil ich es irgenwie verpasst habe und beim Kartenspielen haben wir (es wurde in pärchen gespielt) gleich in der ersten runde verloren, wobei man dazu anmerken muss, dass wir (Manuel, der Deutsche und ich) gegen die späteren Turniersieger gespielt haben. Außerdem hatte ich Manuel das Spiel erst am Vortag erklärt, weil er es gar nicht kannte. Wobei, ich glaube, dass ich mehr Fehler, als er gemacht habe...
Dies hier war meine Gruppe (alle im blauen T-Shirt)
Ansonsten habe ich noch ein wenig die Tierwelt erkundet und so einiges entdeckt. Aber dazu werde ich am Schluss noch mehr erzählen.
hier ist jedenfalls schopnmal ein kleiner Vorgeschmack auf die Tiere...
Übrigens habe ich auch noch ein paar Freunde gefunden, die in etwa mein Alter sind und mit denen ich mich sehr gut verstehe.
Insbesondere mit dem Jungen im Vordergrund, Paulito, verstehe ich mich total gut...
Dann gab es ein großes gemeinsames Mittagsessen, was ein wenig an Königsmahlzeiten an Tafeln errinnert hat, denn es standen 2 20m lange Tafeln da, die voll besetzt waren... Soviel Familie habe ich. Auch der Hotelservice durfte bei den ganzen wettbewerben und beim Essen teilnehmen, immerhin sind sie doch ein ganz schön wichtiger Teil der Hosteria. das hat mir äußerst gut gefallen, denn es wurde darauf geachtet, dass das Personal bestmöglich behandelt wurde und bestmöglich integriert wurde.
das ist nur ein Teil der Tafeln und das ist alles familie von mir...
Am Abend gab es eine kleine Revision der letzten 15 Jahre und am Schluss kam ein Sänger hat den restlichen Abend gesungen...
Die feier am Abend war teilweise auch mit ein wenig Tanz-musik
Am nächsten Tag sind wir nach Limoncocha, in eine Lagune gefahren. Wirklich konnte ich mir nicht vorstellen, was uns erwarten würde, aber, als der Bus dort ankam war ich überwältigt... Regenwald, aber von der feinsten Art. Direkt beim ankommen wurden wir von Papageien begrüßt und im Blätterdach waren aber mal soooo was von viele Vögel. Ein wenig weiter weg war ein Fluss. Insgesamt waren da echt ziemlich alle möglichen Tiere. ich will mir gar nicht vorstellen, was ich alles entdeckt hätte, wenn wir ein wenig mehr Zeit gehabt hätten, aber nach 1 std. mussten wir wieder nach Hause (also in die Hosteria). Auch drt wimmelt es nur so vor Tieren, insbesondere wenn man die Hosteria verlässt und 50m weiter weg geht, denn dort beginnt ebenfalls der Regenwald.
Alle auf einem Steg in Limoncocha
Nach dem Mittagessen ging es dann nach Coca, der größte Teil meiner Familie wollte wieder zurück nach quito fliegen, aber Mama hatte für uns beschlossen, dass wir noch einen Tag mehr bleiben. Insgesamt sind dann 3 Tage mehr draus geworden, allerdings sind wir unschuldig, denn ab Sonntag wurden alle Flüge bis Mittwoch von der (sehr kleinen) Fluggesellschaft gecancelt. So bin ich dann noch bis zu meinem Geburtstag (den ich übrigens selber am vergessen war) in Coca geblieben. Allzu viel gibt es davon nicht zu erzählen... Es war wieder einmal schön, aber mir gefällt die hosteria in Shushufindi besser, weil sie fertig ist (In Coca gibt es noch Baustellen) und weil das Gelände größer ist und dadurch auh mehr Platz zum Gestalten ist, was auch ausgenutzt wurde.
Ein echt schöner Sonnenuntergang, mit einem großen Teil meiner Familie, in Coca...
Jedenfalls sind wir dann am Mittwoch endlich zurück gekommen und ganz habe ich meinen Geburtstag doch nicht vergessen, aber groß gefeierrt wurde er noch nicht. Das wird wahrscheinlich gemacht, wenn wir am Sonntag auch die Fiestas de Quitos feiern werden...
Endlich 16...
Hier nochmal was zu den Tieren:
Ich werde mich kurzfassen...
Ich habe unglaublich viele Vogelspinnen gesehen
Auch viele Frösche waren da und haben sich des öfteren in kleinen Pfützen in Planzen versteckt...
Es gab sehr viele, sehr schöne Schmetterlinge
Ebenso gab es so einige Anolis
Es gab Ameisen die so groß waren wie Wespen, eine war sogar noch deutlich größer
ich habe mindestens 3 Papageienarten gesehen, es ist aber sehr wahrscheinlich, dass es um die 6 waren, aber die sind echt unglaublic schwer auseinanderzuhalten, insbesondere, wenn sie alle weit oben in den Bäumen sind.
ich habe wieder einige Tukane, und auch Spechte, Sägeracken, Reiher, Geier, Wasserhühner, Kolibris... gesehen
Ein echtes Highlight waren die Hoatzinte in Limoncocha
Ebenfalls waren dies die 2 Affenarten direkt nebenan von der Hosteria
Auch wenn ich mich noch so bemüht habe, ich habe nur eine tote (überfahrene) Schlange endecken können.
Weil ich mich so bemüht habe, habe ich gleich 9 Stabheuschrecken, in (mind.) 3 verschiedenen Arten entdecken können.
Ich konnte außerdem noch einen Spatelwels von ungefähr 40cm fangen...
Ich muss sagen, dass ich mit dem neuen Anordnen der Fotos, wie es anscheinend jetzt der Fall ist, ganz und gar nicht zufrieden bin...
Am Freitag bin ich mit Diana ziemlich direkt nach der Schule zum Flughafen gefahren, denn dieses Wochenende wollten wir Shushufindi, einem dorf im Oriente, also wieder im Regenwald, besuchen, denn dort gibt es genauso wie in Coca eine Hostería, von der auch wir Teileigner sind. Eigentlich gehört sie so ziemlich der ganzen Familie, von meines Vaters Seite und uns... Dieses Wochenende war der 15. Geburtstag der Hostería und dazu war die ganze Familie eingeladen (allerdings nur die Miteigner...)
Schon im Flughafen habe ich lauter neue Leute kennengelernt und ich war mehr als erstaunt, wie viel Familie ich doch habe...
Dann ging der Flug nach Coca los, den ich wahrscheinlich einen der schönsten Flüge meines Lebens nennen kann. Er war schön kurz und die Wolken wurden unglaublich schön erleuchtet von der Sonne, außerdem haben einige Berge durch die Wolken geragt, unter anderem auch der Cayambe (Die höchste Erheung Ecuadors). Am Schluss gab es noch eine sehr schöne Sicht auf den Regenwald und im Landeanflug auch auf Coca. Es war einfach nur schön...
Hier ist der Cayambe zu sehen
Dann ging es per Bus weiter nach Shushufindi. Eine Fahrt von etwa 1,5 Std. und als wir angekommen waren war es schon dunkel. man hat sich noch kurz mit einigen anderen begrüßt und dann ist man in sein Zimmer eingezogen...
Auf der Fahrt nach Shushufindi
Ich habe die Nacht noch ein wenig genutzt, die Anlage und Tierwelt kennenzulernen und dann haben wir noch gegessen und ein wenig Karten und Tischtennis-Runde gespielt. unter anderem war noch ein anderer Deutscher da, der mit den Rotary hier ist und bei einer Tante von mir lebt...
Am nächsten Tag gab es dann die Feier, die mit kleinen Turnieren gefeiert wurde. Mit Fußball, Volleyball, Karten, Billard und Tischtennis. Die Gruppen wurden vorher eingeteilt, eigentlich relativ fair und dennoch hatte meine Gruppe nicht die geringste Chance zu gewinnen... Roberto und Fernando waren noch gar nicht eingetroffen, Nino (ein Cousin) hat sich direkt am Anfang gleich den Fuß verknackst und so waren wir 3 gegen 5. Nicht weiter schlimm... Später sind dann Roberto und Fernando (und auch Paty) eingetroffen und haben dann beim Volleyball mitgespielt, aber Ferando hat sich dann auch irgendwas mit dem Knie geholt... Beim tischtennis und Billard habe ich nicht teilgenommen, weil ich es irgenwie verpasst habe und beim Kartenspielen haben wir (es wurde in pärchen gespielt) gleich in der ersten runde verloren, wobei man dazu anmerken muss, dass wir (Manuel, der Deutsche und ich) gegen die späteren Turniersieger gespielt haben. Außerdem hatte ich Manuel das Spiel erst am Vortag erklärt, weil er es gar nicht kannte. Wobei, ich glaube, dass ich mehr Fehler, als er gemacht habe...
Dies hier war meine Gruppe (alle im blauen T-Shirt)
Ansonsten habe ich noch ein wenig die Tierwelt erkundet und so einiges entdeckt. Aber dazu werde ich am Schluss noch mehr erzählen.
hier ist jedenfalls schopnmal ein kleiner Vorgeschmack auf die Tiere...
Übrigens habe ich auch noch ein paar Freunde gefunden, die in etwa mein Alter sind und mit denen ich mich sehr gut verstehe.
Insbesondere mit dem Jungen im Vordergrund, Paulito, verstehe ich mich total gut...
Dann gab es ein großes gemeinsames Mittagsessen, was ein wenig an Königsmahlzeiten an Tafeln errinnert hat, denn es standen 2 20m lange Tafeln da, die voll besetzt waren... Soviel Familie habe ich. Auch der Hotelservice durfte bei den ganzen wettbewerben und beim Essen teilnehmen, immerhin sind sie doch ein ganz schön wichtiger Teil der Hosteria. das hat mir äußerst gut gefallen, denn es wurde darauf geachtet, dass das Personal bestmöglich behandelt wurde und bestmöglich integriert wurde.
das ist nur ein Teil der Tafeln und das ist alles familie von mir...
Am Abend gab es eine kleine Revision der letzten 15 Jahre und am Schluss kam ein Sänger hat den restlichen Abend gesungen...
Die feier am Abend war teilweise auch mit ein wenig Tanz-musik
Am nächsten Tag sind wir nach Limoncocha, in eine Lagune gefahren. Wirklich konnte ich mir nicht vorstellen, was uns erwarten würde, aber, als der Bus dort ankam war ich überwältigt... Regenwald, aber von der feinsten Art. Direkt beim ankommen wurden wir von Papageien begrüßt und im Blätterdach waren aber mal soooo was von viele Vögel. Ein wenig weiter weg war ein Fluss. Insgesamt waren da echt ziemlich alle möglichen Tiere. ich will mir gar nicht vorstellen, was ich alles entdeckt hätte, wenn wir ein wenig mehr Zeit gehabt hätten, aber nach 1 std. mussten wir wieder nach Hause (also in die Hosteria). Auch drt wimmelt es nur so vor Tieren, insbesondere wenn man die Hosteria verlässt und 50m weiter weg geht, denn dort beginnt ebenfalls der Regenwald.
Alle auf einem Steg in Limoncocha
Nach dem Mittagessen ging es dann nach Coca, der größte Teil meiner Familie wollte wieder zurück nach quito fliegen, aber Mama hatte für uns beschlossen, dass wir noch einen Tag mehr bleiben. Insgesamt sind dann 3 Tage mehr draus geworden, allerdings sind wir unschuldig, denn ab Sonntag wurden alle Flüge bis Mittwoch von der (sehr kleinen) Fluggesellschaft gecancelt. So bin ich dann noch bis zu meinem Geburtstag (den ich übrigens selber am vergessen war) in Coca geblieben. Allzu viel gibt es davon nicht zu erzählen... Es war wieder einmal schön, aber mir gefällt die hosteria in Shushufindi besser, weil sie fertig ist (In Coca gibt es noch Baustellen) und weil das Gelände größer ist und dadurch auh mehr Platz zum Gestalten ist, was auch ausgenutzt wurde.
Ein echt schöner Sonnenuntergang, mit einem großen Teil meiner Familie, in Coca...
Jedenfalls sind wir dann am Mittwoch endlich zurück gekommen und ganz habe ich meinen Geburtstag doch nicht vergessen, aber groß gefeierrt wurde er noch nicht. Das wird wahrscheinlich gemacht, wenn wir am Sonntag auch die Fiestas de Quitos feiern werden...
Endlich 16...
Hier nochmal was zu den Tieren:
Ich werde mich kurzfassen...
Ich habe unglaublich viele Vogelspinnen gesehen
Auch viele Frösche waren da und haben sich des öfteren in kleinen Pfützen in Planzen versteckt...
Es gab sehr viele, sehr schöne Schmetterlinge
Ebenso gab es so einige Anolis
Es gab Ameisen die so groß waren wie Wespen, eine war sogar noch deutlich größer
ich habe mindestens 3 Papageienarten gesehen, es ist aber sehr wahrscheinlich, dass es um die 6 waren, aber die sind echt unglaublic schwer auseinanderzuhalten, insbesondere, wenn sie alle weit oben in den Bäumen sind.
ich habe wieder einige Tukane, und auch Spechte, Sägeracken, Reiher, Geier, Wasserhühner, Kolibris... gesehen
Ein echtes Highlight waren die Hoatzinte in Limoncocha
Ebenfalls waren dies die 2 Affenarten direkt nebenan von der Hosteria
Auch wenn ich mich noch so bemüht habe, ich habe nur eine tote (überfahrene) Schlange endecken können.
Weil ich mich so bemüht habe, habe ich gleich 9 Stabheuschrecken, in (mind.) 3 verschiedenen Arten entdecken können.
Ich konnte außerdem noch einen Spatelwels von ungefähr 40cm fangen...
Ich muss sagen, dass ich mit dem neuen Anordnen der Fotos, wie es anscheinend jetzt der Fall ist, ganz und gar nicht zufrieden bin...
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Diverses
So habe ich zum Beispiel neulich berichtet, dass wir 3 neue Welpen haben. Sie sind noch blind und auch noch ohne Namen... Also bin ich am überlegen, wie man sie nennen könnte. Vielleicht habt ihr ja auch Ideen, wie man sie nennen könnte. Es sollte natürlich für Spanischsprechende Leute aussprechbar sein, aber schreibt eure Ideen doch einfach mal als Kommentar auf. Übrigens handelt es sich nur um Jungs, Mädchennamen kriegen sie also nicht...
Ansonsten geht es am 11.12 endlich und letztendlich nach Galapagos, dass Programm welches wir dort haben werden ist auch ganz nett, weil wir eine schöne Mischung aus diversem und Schnorcheln (vielleícht auch Tauchen?!) haben werden.
Außerdem werde ich natürlich auch Andenken kaufen... Vielleicht möchte jemand, dass ich ihm etwas mitbringe? Natürlich nur eine Kleinigkeit, aber wer etwas haben möchte der schreibt mir einfach einen Kommentar. Dann habt ihr was sicher.
Ansonsten geht es am 11.12 endlich und letztendlich nach Galapagos, dass Programm welches wir dort haben werden ist auch ganz nett, weil wir eine schöne Mischung aus diversem und Schnorcheln (vielleícht auch Tauchen?!) haben werden.
Außerdem werde ich natürlich auch Andenken kaufen... Vielleicht möchte jemand, dass ich ihm etwas mitbringe? Natürlich nur eine Kleinigkeit, aber wer etwas haben möchte der schreibt mir einfach einen Kommentar. Dann habt ihr was sicher.
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Mindos Vögel und Totis Welpen
Hi, da bin ich wieder...
Zum einen habe ich euch von meinem Trip gestern nach Mindo zu berichten, zum anderen von meinen "Vaterfreuden"...
Gestern, am Samstag, waren mein Bruder Roberto und Patty, seine Freundin hier und beim Frühstück wurde ich gefragt, ob wir irgendwas gemeinsam machen wollten. Ich hatte in letzter Zeit des öfteren angekündigt, dass ich unglaublich gerne nach Mindo möchte und so wurde dann beschlossen, dass wir ale gemeinsam dort hinfahren...
Der Tag hatte hie schon gut angefangen, mit einer Kolibriart, die ich bisher erst einmal gesehen hatte...
Jedenfalls waren wir dann in Mindo, welches als Vogelparadies gilt. Einer der ersten Vögel war ein Vogel, der einem braunem Quetzal stark ähnelte, aber in braun gibt es die nun mal nicht... Deshalb bin ich mir immernoch nicht sicher, wobei es sich dabei gehandelt hat...
Dann sind wir ins Mariposario, eine Art kleiner Schmetteringgarten gegangen. Schon direkt davor, also draußen flogen einige sehr schöne Schmetterlinge und auch viele Kolibris herum, denn dort hingen auch einige Kolibri-Futter-Spender.
Im mariposario waren viele, ganz nette Schmetterlinge und danach sind wir ein wenig in der Gegend herumgefahren. Von der Herumfahrerei gibt es nicht viel zu berichten, außer dass ich die ganze Zeit über hinten auf dem Ersatzreifen gesessen habe, mit der Kamera im "Anschlag" und die ganze Zeit schauend, ob irgendwo ein interessantes Tier zu entdecken war. Und so war es dann auch mehrfach, leider nur was Vögel angeht, Reptilien, Amphibien oder gar Säuger haben sich rar gemacht. Ich mach es kurz, die besondersten Vögel dieses Trips waren: mindestens 15 Kolibriarten (es ist auch möglich, dass es sich manchmal nur um Männchen-Weibchen gehalten hat, aber so ein Kolibrispezialist bin ich auch nicht...), ansonsten diverse Geier, Reiher, 2 Spechte, kleinere Singvögel (einer war vollkommen im Eisvogelblau... superschön) und die absoluten Highlights: 5 Tukane, mindestens 2 verschiedener Arten, ein Quetzal (bzw. Goldkopftrogon, der dem Quetzal aber unglaublich ähnlich sieht...) und ein Vogel, bei dem ich weder Art noch Familie bestimmen kann, der aber superschön war und gleich 3x auftauchte...
Zwischendurch haben wir noch mal eine Pizza in einem Restaurant gegessen und zu Guter Letzt sind wir zu einer Art Seilbahn gefahren. Ich fands total chevere dort. insgesamt waren es 10 Strecken, aber Bilder werdens besser beschreiben.
Alles in Allem war dieser Ausflug echt schön, auch weil wir eigentlich nächste woche mit Xplorer dahin wollten, ich aber mit meiner Familie nach Shushufindi fahren werde...
So das wars von Mindo (ich habe echt versucht mich kurz zu halten) und jetzt noch eine interessante Sache, von unserer Hündin Toti. Denn heute ist sie Mutter geworden... Wir sind uns noch nicht ganz sicher, aber es wirkt so, als ob der Vater unser Nachbarshund ist. Ich war bei der Geburt der Welpen dabei, es sind 4 Welpen, allerdings war der eine eine Totgeburt:(...
Diese "Statue" zeigt deutlich, wofür Mindo bekannt ist
Später habe ich mich dann auf den Reifen gesetzt, was unglaublich sicher war...Roberto hat nämlich am Schluss des Tages versucht mich abzuwerfen und ich bin ohne Probleme draufgeblieben... Er ist dazu in einen Fluss reingefahren und dann immer vor und zurück...
Im Mariposario mit Patty
Wenn man ein wenig genauer hinschaut kann man den echt schönen Tukan(Rotsteißarassari) erkennen
Diese Position hieß Murcielago, also Fledermaus...
Noch ein gelungenes Abschiedsfoto, kurz bevor wir Mindo verlassen haben...
... und am nächsten Tag dann kleine Welpen beobachten...
Zum einen habe ich euch von meinem Trip gestern nach Mindo zu berichten, zum anderen von meinen "Vaterfreuden"...
Gestern, am Samstag, waren mein Bruder Roberto und Patty, seine Freundin hier und beim Frühstück wurde ich gefragt, ob wir irgendwas gemeinsam machen wollten. Ich hatte in letzter Zeit des öfteren angekündigt, dass ich unglaublich gerne nach Mindo möchte und so wurde dann beschlossen, dass wir ale gemeinsam dort hinfahren...
Der Tag hatte hie schon gut angefangen, mit einer Kolibriart, die ich bisher erst einmal gesehen hatte...
Jedenfalls waren wir dann in Mindo, welches als Vogelparadies gilt. Einer der ersten Vögel war ein Vogel, der einem braunem Quetzal stark ähnelte, aber in braun gibt es die nun mal nicht... Deshalb bin ich mir immernoch nicht sicher, wobei es sich dabei gehandelt hat...
Dann sind wir ins Mariposario, eine Art kleiner Schmetteringgarten gegangen. Schon direkt davor, also draußen flogen einige sehr schöne Schmetterlinge und auch viele Kolibris herum, denn dort hingen auch einige Kolibri-Futter-Spender.
Im mariposario waren viele, ganz nette Schmetterlinge und danach sind wir ein wenig in der Gegend herumgefahren. Von der Herumfahrerei gibt es nicht viel zu berichten, außer dass ich die ganze Zeit über hinten auf dem Ersatzreifen gesessen habe, mit der Kamera im "Anschlag" und die ganze Zeit schauend, ob irgendwo ein interessantes Tier zu entdecken war. Und so war es dann auch mehrfach, leider nur was Vögel angeht, Reptilien, Amphibien oder gar Säuger haben sich rar gemacht. Ich mach es kurz, die besondersten Vögel dieses Trips waren: mindestens 15 Kolibriarten (es ist auch möglich, dass es sich manchmal nur um Männchen-Weibchen gehalten hat, aber so ein Kolibrispezialist bin ich auch nicht...), ansonsten diverse Geier, Reiher, 2 Spechte, kleinere Singvögel (einer war vollkommen im Eisvogelblau... superschön) und die absoluten Highlights: 5 Tukane, mindestens 2 verschiedener Arten, ein Quetzal (bzw. Goldkopftrogon, der dem Quetzal aber unglaublich ähnlich sieht...) und ein Vogel, bei dem ich weder Art noch Familie bestimmen kann, der aber superschön war und gleich 3x auftauchte...
Zwischendurch haben wir noch mal eine Pizza in einem Restaurant gegessen und zu Guter Letzt sind wir zu einer Art Seilbahn gefahren. Ich fands total chevere dort. insgesamt waren es 10 Strecken, aber Bilder werdens besser beschreiben.
Alles in Allem war dieser Ausflug echt schön, auch weil wir eigentlich nächste woche mit Xplorer dahin wollten, ich aber mit meiner Familie nach Shushufindi fahren werde...
So das wars von Mindo (ich habe echt versucht mich kurz zu halten) und jetzt noch eine interessante Sache, von unserer Hündin Toti. Denn heute ist sie Mutter geworden... Wir sind uns noch nicht ganz sicher, aber es wirkt so, als ob der Vater unser Nachbarshund ist. Ich war bei der Geburt der Welpen dabei, es sind 4 Welpen, allerdings war der eine eine Totgeburt:(...
Diese "Statue" zeigt deutlich, wofür Mindo bekannt ist
Später habe ich mich dann auf den Reifen gesetzt, was unglaublich sicher war...Roberto hat nämlich am Schluss des Tages versucht mich abzuwerfen und ich bin ohne Probleme draufgeblieben... Er ist dazu in einen Fluss reingefahren und dann immer vor und zurück...
Im Mariposario mit Patty
Wenn man ein wenig genauer hinschaut kann man den echt schönen Tukan(Rotsteißarassari) erkennen
Diese Position hieß Murcielago, also Fledermaus...
Noch ein gelungenes Abschiedsfoto, kurz bevor wir Mindo verlassen haben...
... und am nächsten Tag dann kleine Welpen beobachten...
Kategorien: Blogs von Freunden
Langes Wochenende in Coca
Nach der doch nicht ganz so erfreulichen Nachricht letzte Woche gibt es auch Positives zu berichten...
Zum einen hat dieses Erlebnis zum Glück kaum Spuren hinterlassen und es geht mir wieder sehr gut, zum anderen war dieses Wochenende 4 Tage lang, was ich natürlich ausgenutzt habe.
Am Freitag Abend ging es per Shuttle-Bus und mit Lilli (der Freundin Fernandos) nach El Coca (eigentlich:Puerto Francisco de Orellana), einer Stadt im Regenwald Ecuadors mit ungefähr 20.000 Einwohnern. Meine Familie ist dort Eigner eines kleinen Hotels, direkt am Rio Napo...
Bevor es losgehen konnte musste ich mit Lilli erst noch ungefähr eine Stunde in den Süden Quitos fahren, wo es einen großen Bus-Bahnhof (<-lustiges Wort...) gab. Die Fahrt im Reisebus hat etwas mehr als 9 Stunden gedauert und um 6:00 Uhr waren wir dann angekommen. Wir wurden von Fernando abgeholt und 5 Minuten später waren wir auch schon im Hotel. Das Klima war fast schon extrem. Die Sonne war gerade am Aufgehen, als es schon schwül-warm war. Auf der Anlage gibt es 2 "Haus-Aras" und als ich ankam und diese fotografieren wollte ist meine Kamera sofort beschlagen.
Die Anlage ist relativ klein, aber nur 10m vom Fluss entfernt. Zu den Haustieren gehören noch eine Boa (es waren mal 3, aber 2 sind abgehauen) und Fische in einem riesigen Becken.
Am ersten Tag habe ich erst einmal die Anlage und Umgebung kennengelernt, inklusive des Flusses und einer großen Sandbank direkt vor dem Hotel. Dort bin ich lustigerweise einigen der schönsten Schmetterlingen des Trips begegnet...
Nachher bin ich dann mit Roberto in ein Gebiet gefahren, wo er wohl Essen hinbringen sollte... Dieses Gebiet war jedenfalls mitten im Regenwald. Dadurch, dass es sich um eine kleine Anlage zur Ölförderung handelte (Coca ist bekannt für seine Ölvorkommen und die Förderungsanlagen) war die Umgebung leider nicht Regenwald pur, aber immerhin war die Anlage eher klein eigentlich wohl eher eine relativ unbedeutende... Jedenfalls hat Roberto dort wohl was eher geschäftliches gemacht und ich konnte ein wenig in der Umgebung herumstreifen. Es gab einen Aussichtsturm (von dem ich allerdigs nicht weiß, wozu er nützt), auf den ich raufgeklettert bin und von dort aus man einen Rabengeier in einem ganz nahen Baum sitzen sehen hat. Außerdem gab es noch eine kleine Gruppe Amazonen (Papageien) die unglaublich viel geschnattert hat und man hatte eine Superaussicht.
Später habe ich dann noch meinen "Gast"vater kennengelernt. Eigentlich ein ganz netter Mann, aber nicht sonderlich gesprächig und stark nuschelnd.
Am Abend waren wir ein wenig in der Stadt, haben aber nichts besonderes gemacht. An dem Tag war Halloween, man ist vielen Verkleideten Leuten begegnet, aber Halloween bedeutet hier eigentlich auch nicht viel mehr, als sich zu verkleiden und auf eine Party zu gehen... Ich habe es fast vollkommen vergessen^^
Hosteria Amazonas: Das Hotel meiner Familie
Nein, es war nicht etwa neblig, meine Kamera war nur beschlagen...
Einer der beiden Haus-Aras
Das war einer der Schmetterlinge auf der Sandbank...
Der Rabengeier aus nächster Nähe. Häufig waren Gruppen bis zu 20 Stück am Himmel zu sehen.
Am nächsten Tag waren wir ein wenig in der Stadt. Wir waren erst auf dem Markt, weil wir nach sogenannten Mayones gesucht haben... Was das ist? Eine Art Riesenmaden, die auf einen Spieß gefädelt werden, dann gegrillt und zu guter letzt... gegessen. Sie sind hier ein Delikatesse und der einzige Stand, der welche verkauft hat, der war umringt von Käufern. Deshalb haben wir sie ungegrillt gekauft und dann zu Hause vom Küchenservice machen lassen. 10 Stück haben 2$ gekostet und natürlich habe ich auch mal probiert; Und die Viecher schmecken echt gut...
Auf dem Markt gab es außerdem noch relativ viele Stände mit Piranhas auf dem Grill und wer genau hinguckt, der findet auch einige Tiere, die als Haustiere verkauft werden. So haben wir eine große Landschildkröte für 5$ und ein Paka für 80$ entdeckt.
Ein paar dutzend Meteer vom Markt entfernt gibt es außerdem noch ein paar Bäume die von halbwilden Affen bewohnt werden. Diese Affen sind keinesfalls an diese Bäume gebunden und könnten jederzeit abhauen, aber sie sind schon so stark an die Menschen hier gewöhnt (und lassen sich von denen verwöhnen), dass sie einfach dort bleiben.
Am Nachmittag sind dann Mama, Fernando, Lilli, Pati (die Freundin von Roberto) und ich auf die Isla Cacao gefahren. Die Isla Cacao ist eine Art Freizeitpark. Es gibt Beachvolleyball- und Fußballfelder. Man kann im Fluss baden oder Kajak fahren und das haben wir dann auch gemacht, bis es dunkel wurde...
Das ist das Paka für 80$
5Sekunden später hatte ein kleines Mädchen kein Kuscheltier mehr...
In einem Kultur-Zentrum wurde indianische Kunst verkauft, unter anderem auch diese schöne kombo...
Diese Riesenmaden schmecken echt nicht schlecht...
Am dritten Tag hatten wir eigentlich vor zu einem Wasserfall zu fahren, aber daraus ist nichts geworden. Stattdessen waren wir ein wenig am Rio Napo und haben ein wenig gebadet. Das Spannendste an diesem Tag war wohl spät abends, als meine Mutter bei mir an die Tür klopfte und meinte ich solle schnell kommen, oben direkt neben dem Zimmer Fernandos sei eine riesige Vogelspinne. Ich habe schnell meine Kamera gegriffen und bin ihr nach oben gefolgt. Es war zwar eine große Vogelspinne, aber in der ersten Nacht war ich mal auf Tiersuche gegangen und auf 3 gleichgroßen Spinnen gestoßen. Jedenfalls wollten Fernando und Lilli die Spinne nicht so gerne direkt neben ihrem Schlafzimmer haben und ich habe sie ihnen entfernt... Auf den Besen wollte sie nicht raufklettern, also habe ich mich dazu entschlossen sie mit der Hand nach unten wegzutragen. Wie Lilli und Mama geguckt haben ist zu lustig...
Am Strand war auch ein lustiger Hund, mit dem ich ein wenig gespielt habe
Der Rio Napo direkt vor unserem Hotel
Lilli und Mama gucken einfach zu komisch auf diesem Bild...
Am vierten Tag sind wir dann doch noch zu dem Wasserfall gefahren. Auf der Hinfahrt sind wir auf so einer Art Feldweg gefahren, gerade mal breit genug für 1,5 Autos war. Links und rechts gab es Pflanzen und Bäume, insgesamt war man also eher in natürlicher Umgebung. Und so kommt es, dass ich das Glück hatte einen kleinen Affen im Gebüsch zu entdecken. Bis wir allerdings angehalten und zurück zur Stelle gefahren sind hatte er beschlossen, dass er sich noch einmal kurz zeigt, aber nicht für ein Foto zu haben war... Erst habe ich an eine Schnurrbart-Tamarin gedacht, aber bei späteren Recherchen habe ich herausgefunden, dass ich wohl einen Rio-Napo-Tamarin gesehen habe... Nachher kamen wir dann am Wasserfall an, leider ohne weitere Affen zu sehen... Es war ein Wasserfall von ungefähr 2 oder 3m Höhe und deshalb sind dort auch einige Leute runtergesprungen, ich auch. Allerdings bin ich beim ersten Mal ausgerutscht und auf meiner Seite gelandet. Aber der Aufprall hat nicht wehgetan und danach bin ich nochmal ein paar mal gesprungen.
Übrigens gab es abends noch eine andere große Spinne (aber keine Vogelspinne) in der Rezeption. Beim Versuch sie mit nach draußen zu nehmen hat sie sich entschlossen, sich zu verstecken und zwar in meinem Ärmel. Ich hab kurz das T-Shirt ausgezogen und weg war sie auch schon...
Auf dem Weg zum Wasserfall
Der Wasserfall von dem einige runtergesprungen sind
Am Mittwoch hätte ich eigentlich wieder Schule gehabt, aber Mama wollte lieber noch einen Tag mehr bleiben. Ich konnte allerdings nicht alleine reisen und so "musste" ich einen Tag länger bleiben. Ich war nicht wirklich traurig über den Fakt, dass ich nicht zur Schule gehen konnte^^
Viel ist nicht passiert an diesem Tag, aber ich bin mir sicher, dass er trotzdem deutlich besser war, als ein Schultag. Um 17:00 Uhr sind Mama und ich dann wieder nach Hause geflogen. Der Flug hat eine halbe Stunde gedauert.
Zuhause hat uns später dann Sharon davon erzählt, wie er am Tag zuvor fast ausgeraubt wurde, aber durch einen schnellen Reflex wohl seinen Koffer und alles gerettet hat, dafür aber eine Brise Pfefferspray ins Auge bekommen hat und 2 Stunden lang "blind" auf dem einen Auge war... Ich glaube fast, dass es unmöglich ist, hier nicht ausgeraubt zu werden... Aber es geht ja allen wieder gut, die mir berichtet haben, wie es bei ihnen war...
Übrigens:
...Pati ist jetzt schon im 6. Monat schwanger, im Februar werde ich deshalb wohl Gastonkel...
...Unser Hund Toti ist ebenfalls schwanger...
...Es gibt nicht nur im Coca Vogelspinnen, ich habe bisher schon drei Nester bei uns im Garten ausmachen können...
...Ich bin während des gesamten Aufenthaltes in Coca mit Badelatschen rumgelaufen...
...Ich werde demnächst bestimmt nochmal nach Coca fahren (oder fliegen) und da werde ich eine Dschungel-Tour machen, in der Hoffnung endlich mal auf eine Schlange und mehr Riesenkäfer zu stoßen. Ein paar mehr Papageien und einige Kaimane wären auch nicht schlecht...
...Ich bin auch froh, dass endlich einige meine Bitte nach Kontakt wahrnehmen. Auch wenn der Kommentar zum letzten Blogeintrag wohl eher Müll war. Ich glaube nicht, dass der Kommentar allzu ernst gemeint war...
...Ich habe (mindestens) eine Überraschung bezüglich des Essens für meine Eltern zuhause...
...Nächsten Montag wird entschieden, wann wir nach Galapagos fliegen... Aber es wird so um den 20.11 herum sein
Zum einen hat dieses Erlebnis zum Glück kaum Spuren hinterlassen und es geht mir wieder sehr gut, zum anderen war dieses Wochenende 4 Tage lang, was ich natürlich ausgenutzt habe.
Am Freitag Abend ging es per Shuttle-Bus und mit Lilli (der Freundin Fernandos) nach El Coca (eigentlich:Puerto Francisco de Orellana), einer Stadt im Regenwald Ecuadors mit ungefähr 20.000 Einwohnern. Meine Familie ist dort Eigner eines kleinen Hotels, direkt am Rio Napo...
Bevor es losgehen konnte musste ich mit Lilli erst noch ungefähr eine Stunde in den Süden Quitos fahren, wo es einen großen Bus-Bahnhof (<-lustiges Wort...) gab. Die Fahrt im Reisebus hat etwas mehr als 9 Stunden gedauert und um 6:00 Uhr waren wir dann angekommen. Wir wurden von Fernando abgeholt und 5 Minuten später waren wir auch schon im Hotel. Das Klima war fast schon extrem. Die Sonne war gerade am Aufgehen, als es schon schwül-warm war. Auf der Anlage gibt es 2 "Haus-Aras" und als ich ankam und diese fotografieren wollte ist meine Kamera sofort beschlagen.
Die Anlage ist relativ klein, aber nur 10m vom Fluss entfernt. Zu den Haustieren gehören noch eine Boa (es waren mal 3, aber 2 sind abgehauen) und Fische in einem riesigen Becken.
Am ersten Tag habe ich erst einmal die Anlage und Umgebung kennengelernt, inklusive des Flusses und einer großen Sandbank direkt vor dem Hotel. Dort bin ich lustigerweise einigen der schönsten Schmetterlingen des Trips begegnet...
Nachher bin ich dann mit Roberto in ein Gebiet gefahren, wo er wohl Essen hinbringen sollte... Dieses Gebiet war jedenfalls mitten im Regenwald. Dadurch, dass es sich um eine kleine Anlage zur Ölförderung handelte (Coca ist bekannt für seine Ölvorkommen und die Förderungsanlagen) war die Umgebung leider nicht Regenwald pur, aber immerhin war die Anlage eher klein eigentlich wohl eher eine relativ unbedeutende... Jedenfalls hat Roberto dort wohl was eher geschäftliches gemacht und ich konnte ein wenig in der Umgebung herumstreifen. Es gab einen Aussichtsturm (von dem ich allerdigs nicht weiß, wozu er nützt), auf den ich raufgeklettert bin und von dort aus man einen Rabengeier in einem ganz nahen Baum sitzen sehen hat. Außerdem gab es noch eine kleine Gruppe Amazonen (Papageien) die unglaublich viel geschnattert hat und man hatte eine Superaussicht.
Später habe ich dann noch meinen "Gast"vater kennengelernt. Eigentlich ein ganz netter Mann, aber nicht sonderlich gesprächig und stark nuschelnd.
Am Abend waren wir ein wenig in der Stadt, haben aber nichts besonderes gemacht. An dem Tag war Halloween, man ist vielen Verkleideten Leuten begegnet, aber Halloween bedeutet hier eigentlich auch nicht viel mehr, als sich zu verkleiden und auf eine Party zu gehen... Ich habe es fast vollkommen vergessen^^
Hosteria Amazonas: Das Hotel meiner Familie
Nein, es war nicht etwa neblig, meine Kamera war nur beschlagen...
Einer der beiden Haus-Aras
Das war einer der Schmetterlinge auf der Sandbank...
Der Rabengeier aus nächster Nähe. Häufig waren Gruppen bis zu 20 Stück am Himmel zu sehen.
Am nächsten Tag waren wir ein wenig in der Stadt. Wir waren erst auf dem Markt, weil wir nach sogenannten Mayones gesucht haben... Was das ist? Eine Art Riesenmaden, die auf einen Spieß gefädelt werden, dann gegrillt und zu guter letzt... gegessen. Sie sind hier ein Delikatesse und der einzige Stand, der welche verkauft hat, der war umringt von Käufern. Deshalb haben wir sie ungegrillt gekauft und dann zu Hause vom Küchenservice machen lassen. 10 Stück haben 2$ gekostet und natürlich habe ich auch mal probiert; Und die Viecher schmecken echt gut...
Auf dem Markt gab es außerdem noch relativ viele Stände mit Piranhas auf dem Grill und wer genau hinguckt, der findet auch einige Tiere, die als Haustiere verkauft werden. So haben wir eine große Landschildkröte für 5$ und ein Paka für 80$ entdeckt.
Ein paar dutzend Meteer vom Markt entfernt gibt es außerdem noch ein paar Bäume die von halbwilden Affen bewohnt werden. Diese Affen sind keinesfalls an diese Bäume gebunden und könnten jederzeit abhauen, aber sie sind schon so stark an die Menschen hier gewöhnt (und lassen sich von denen verwöhnen), dass sie einfach dort bleiben.
Am Nachmittag sind dann Mama, Fernando, Lilli, Pati (die Freundin von Roberto) und ich auf die Isla Cacao gefahren. Die Isla Cacao ist eine Art Freizeitpark. Es gibt Beachvolleyball- und Fußballfelder. Man kann im Fluss baden oder Kajak fahren und das haben wir dann auch gemacht, bis es dunkel wurde...
Das ist das Paka für 80$
5Sekunden später hatte ein kleines Mädchen kein Kuscheltier mehr...
In einem Kultur-Zentrum wurde indianische Kunst verkauft, unter anderem auch diese schöne kombo...
Diese Riesenmaden schmecken echt nicht schlecht...
Am dritten Tag hatten wir eigentlich vor zu einem Wasserfall zu fahren, aber daraus ist nichts geworden. Stattdessen waren wir ein wenig am Rio Napo und haben ein wenig gebadet. Das Spannendste an diesem Tag war wohl spät abends, als meine Mutter bei mir an die Tür klopfte und meinte ich solle schnell kommen, oben direkt neben dem Zimmer Fernandos sei eine riesige Vogelspinne. Ich habe schnell meine Kamera gegriffen und bin ihr nach oben gefolgt. Es war zwar eine große Vogelspinne, aber in der ersten Nacht war ich mal auf Tiersuche gegangen und auf 3 gleichgroßen Spinnen gestoßen. Jedenfalls wollten Fernando und Lilli die Spinne nicht so gerne direkt neben ihrem Schlafzimmer haben und ich habe sie ihnen entfernt... Auf den Besen wollte sie nicht raufklettern, also habe ich mich dazu entschlossen sie mit der Hand nach unten wegzutragen. Wie Lilli und Mama geguckt haben ist zu lustig...
Am Strand war auch ein lustiger Hund, mit dem ich ein wenig gespielt habe
Der Rio Napo direkt vor unserem Hotel
Lilli und Mama gucken einfach zu komisch auf diesem Bild...
Am vierten Tag sind wir dann doch noch zu dem Wasserfall gefahren. Auf der Hinfahrt sind wir auf so einer Art Feldweg gefahren, gerade mal breit genug für 1,5 Autos war. Links und rechts gab es Pflanzen und Bäume, insgesamt war man also eher in natürlicher Umgebung. Und so kommt es, dass ich das Glück hatte einen kleinen Affen im Gebüsch zu entdecken. Bis wir allerdings angehalten und zurück zur Stelle gefahren sind hatte er beschlossen, dass er sich noch einmal kurz zeigt, aber nicht für ein Foto zu haben war... Erst habe ich an eine Schnurrbart-Tamarin gedacht, aber bei späteren Recherchen habe ich herausgefunden, dass ich wohl einen Rio-Napo-Tamarin gesehen habe... Nachher kamen wir dann am Wasserfall an, leider ohne weitere Affen zu sehen... Es war ein Wasserfall von ungefähr 2 oder 3m Höhe und deshalb sind dort auch einige Leute runtergesprungen, ich auch. Allerdings bin ich beim ersten Mal ausgerutscht und auf meiner Seite gelandet. Aber der Aufprall hat nicht wehgetan und danach bin ich nochmal ein paar mal gesprungen.
Übrigens gab es abends noch eine andere große Spinne (aber keine Vogelspinne) in der Rezeption. Beim Versuch sie mit nach draußen zu nehmen hat sie sich entschlossen, sich zu verstecken und zwar in meinem Ärmel. Ich hab kurz das T-Shirt ausgezogen und weg war sie auch schon...
Auf dem Weg zum Wasserfall
Der Wasserfall von dem einige runtergesprungen sind
Am Mittwoch hätte ich eigentlich wieder Schule gehabt, aber Mama wollte lieber noch einen Tag mehr bleiben. Ich konnte allerdings nicht alleine reisen und so "musste" ich einen Tag länger bleiben. Ich war nicht wirklich traurig über den Fakt, dass ich nicht zur Schule gehen konnte^^
Viel ist nicht passiert an diesem Tag, aber ich bin mir sicher, dass er trotzdem deutlich besser war, als ein Schultag. Um 17:00 Uhr sind Mama und ich dann wieder nach Hause geflogen. Der Flug hat eine halbe Stunde gedauert.
Zuhause hat uns später dann Sharon davon erzählt, wie er am Tag zuvor fast ausgeraubt wurde, aber durch einen schnellen Reflex wohl seinen Koffer und alles gerettet hat, dafür aber eine Brise Pfefferspray ins Auge bekommen hat und 2 Stunden lang "blind" auf dem einen Auge war... Ich glaube fast, dass es unmöglich ist, hier nicht ausgeraubt zu werden... Aber es geht ja allen wieder gut, die mir berichtet haben, wie es bei ihnen war...
Übrigens:
...Pati ist jetzt schon im 6. Monat schwanger, im Februar werde ich deshalb wohl Gastonkel...
...Unser Hund Toti ist ebenfalls schwanger...
...Es gibt nicht nur im Coca Vogelspinnen, ich habe bisher schon drei Nester bei uns im Garten ausmachen können...
...Ich bin während des gesamten Aufenthaltes in Coca mit Badelatschen rumgelaufen...
...Ich werde demnächst bestimmt nochmal nach Coca fahren (oder fliegen) und da werde ich eine Dschungel-Tour machen, in der Hoffnung endlich mal auf eine Schlange und mehr Riesenkäfer zu stoßen. Ein paar mehr Papageien und einige Kaimane wären auch nicht schlecht...
...Ich bin auch froh, dass endlich einige meine Bitte nach Kontakt wahrnehmen. Auch wenn der Kommentar zum letzten Blogeintrag wohl eher Müll war. Ich glaube nicht, dass der Kommentar allzu ernst gemeint war...
...Ich habe (mindestens) eine Überraschung bezüglich des Essens für meine Eltern zuhause...
...Nächsten Montag wird entschieden, wann wir nach Galapagos fliegen... Aber es wird so um den 20.11 herum sein
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Halloween
Tja, das Fest ist hier ziemlich beliebt... Sogar die Radiosender ändern ihre Namen für heute.
In der Schule war im Grunde kein Unterricht mehr, außerdem kam die Olympische Fackel in Sidney vorbeigelaufen, weshalb fast alle Schüler (auch ich) nach Sidney gegangen sind um das zu sehen. War aber nicht spektakulär.
Ich hab grade gut für die Schule zu tun und muss für nächste Woche noch ein Projekt fertig machen.
In der Schule war im Grunde kein Unterricht mehr, außerdem kam die Olympische Fackel in Sidney vorbeigelaufen, weshalb fast alle Schüler (auch ich) nach Sidney gegangen sind um das zu sehen. War aber nicht spektakulär.
Ich hab grade gut für die Schule zu tun und muss für nächste Woche noch ein Projekt fertig machen.
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Es ist soweit...
Nein, nicht die Weihnachtszeit ist angekommen, sondern wohl eher das Gegenteil:
Heute hatte ich, wie eigentlich immer Dienstags Schwimmen. Ich hatte zuhause angekündigt, dass ich nach dem Schwimmen noch ins Quicentro gehen möchte, einfach um meine Umgebung kennenzulernen.
Schwimmen war wieder ganz gut und danach bin ich dann losgezogen. Das Quicentro ist geschätzt 1km von meinem Schwimmbad entfernt und da ich entweder 2 Busse zu nehmen hatte, also 50cent zu bezahlen hätte, aber ich nur etwas über 5$ mithatte habe ich mich entschieden zu Fuß zu gehen. Eigentlich ist alles gut gelaufen, ich war fast am Quicentro angekommen, nur noch ungefähr 70m und wär da. Ich musste noch einmal die straße überqueren, aber der Verkehr war doch eher rege. Zum Glück gab es da so eine Brücke, die auch von der Mehrheit der Leute genutzt wurde. Also bin ich auch hochgegangen, ich war sogar schon auf dem Weg nach unten, da hat plötzlich jemand was hinter mir gerufen. Ich hatte allerdings meine Kopfhörer im Ohr, weshalb ich ihn nicht wirklich verstanden habe. Also bin ich weiter gegangen. Nur noch ungefähr 5m und ich wäre unten gewesen, da wurde ich plötzlich etwas gefragt. Ich habe ihn erst ignoriert, aber dann habe ich mich doch umgedreht und gefragt was er wolle. Er wollte anscheinend irgendwohin, aber ich hatte keine Ahnung was. Inzwischen war der Mann von vorhin bei uns angekommen. Er sah jetzt zwar nicht gefährlich aus, aber auch nicht, wie man sich den besten Freund vorstellt. jedenfalls schien er gehört zu haben, dass ich nicht aus der Gegend bin und dann hat er mich gefragt, woher ich komme. Im nächsten Satz kam dann: "Ich bin auch nicht von hier, ich bin Kolumbianer. Schau, ich habe hier eine Waffe (auf seine rechte Hosentasche zeigend), also gib mir dein Geld." Wie bereits erwähnt hatte ich knapp 5$ mit habe ihm dies auch gesagt und gezeigt, also hat dieses ***** auf mein Handy gewechselt. Fast jeder hat halt sein Handy mit und vielleicht hatte er auch die Kopfhörer bemerkt, die ich eigentlich versucht hatte möglichst gut versteckt zu halten. Immerhin war das Kabel unter meiner schwarzen Jacke, die Kopfhörer und meine Haare sind ja auch schwarz also eigentlich verhältnismäßig gut getarnt... Aber wohl nicht gut genug. Jedenfalls stand dann auch noch der 2. Mann, der mich halt nach dem Weg gefragt hatte, bei dem anderen. Ich habe sie innigst gebeten mir och bitte mein Handy zu lassen, dass sie mir doch bitte mein Telefon lassen sollten und es war verrückt, aber sie schienen einzulenken. Inzwischen waren wir unten am Ende der Brücke angekommen und sie gingen ein wenig nach links, ich wollte nach rechts abbiegen, da kam er plötzlich zurück und drohte mir mich zu töten, wenn ich seinem Freund nicht sofort mein Handy gäbe. Mein Herz begann deutlich schneller zu schlagen, sogar noch schneller, als bei der ersten Drohung. Komischerweise hatte ich keine Angst, ich habe nur Hass gespürt, auf ihn und seinen Freund. Also habe ich ihm das Handy gegeben, noch schnell die SIM-Karte rausgenommen, was er mir glücklicherweise erlaubt hat und dann wollte er doch noch mein Geld, dass ich ihm aber nicht gegeben habe, weil er wieder eingelenkt hat, als ich nur 5$ hatte. Dann ist er mit seinem Freund abgehauen und ich habe suchend nach einem Polizisten geschaut. Nach 50m war da so ein Privat-Sicherheitsmann, der allerdings mit einem ausparkenden Auto beschäftigt war. Außerdem hatte ich keine Ahnung, wo diese ***** waren und ich war ein wenig verwirrt. Also bin ich ins Quicentro gegangen, habe mich hingesetzt und versucht mich zu beruhigen. Nach 5 Minuten habe ich beschlossen nach Hause zu fahren. Allerdings kam der Bus irgendwie wieder mal nicht.
Plötzlich kam dann noch so ein Schwarzer und wollte einen Dollar von mir, den ich aber nicht geben wollte. Da hat er auf meine Hosentasche gezeigt und gemeint,"aber da ist doch was drinne". Zum Glück kam dann ein anderer Schwarzer und hat sich vor mich gestellt und den anderen verscheucht. Ich war ihm echt dankbar, aber als ich ihm dann danken wollte, ging er schon wieder weg. Ich weiß nicht was meine Gefühle in diesem Moment waren; ich glaube es war eine Mischung aus noch mehr Hass, dem Gefühl, dass ich gleich ausrasten würde und ich glaube ich war auch nicht mehr weit weg davon zu weinen. Jedenfalls habe ich dann beschlossen ein Taxi zu nehmen, um endlich wegzukommen.
Zuhause habe ich dann jedem davon erzählt, dem ich begegnet bin, inklusive Leuten, die nur bei Facebook oder MSN waren, ich hatte einfach dieses Bedürfnis dazu, aber ich hatte auch ein Bedürfnis nach einem Boxsack um meine Wut und meinen Hass rauszuboxen. Dieses Bedürfnis konnte ich allerdings nicht ausleben (ich komme gerade nicht auf das richtige Wort)
Diese ganze Kacke nach nur 1,5 Monaten hier, wo doch alles gerade so gut lief: Gestern habe ich das ungefähre Datum für die Galapagosreise erhalten (um den 20.10 herum) und am Freitag wird es dann nach Coca gehen (ein ort im Regenwald, wo meine Gastfamilie ein Hotel besitzt). Ich habe jetzt wieder mehr Kontakt zu Leuten von zuhause und auch hier kriege ich mehr Freunde. Ich hatte nichts und zwar wirklich gar nichts zu murren oder zu bemängeln und jetzt halt das...
In diesem Moment hätte ich schon ganz gerne jemanden gehabt, der mich in den Arm nimmt, allerdings ist Carolina in der Uni, und meine mutter schon in Coca, weil sie irgendwelchen Papierkram dort regeln musste. Es war also nur Rosita, unsere Hausangestellte (sie macht Essen, wäscht, putzt...) da und zu der habe ich dann doch noch nicht so viel Körperkontakt... Ich glaube in dem Fall wäre mir meine echte Mutter oder eine seehhr gute Freundin am liebsten gewesen.
Inzwischen bin ich wieder halbwegs ruhig und versuche das Erlebte zu verarbeiten. ich denke, dass ich demnächst nicht mehr mit Kopfhörern rumlaufen werde, dass Wertsachen immer gut versteckt sind oder das ich sie am Besten gar nicht erst mithabe...
Das ist jetzt hier zwar ein denkbar schlechter Zeitpunkt, aber es muss einfach mal getan werden:
1. Habe ich eine neue Umfrage auf der rechten Seite, ich wäre euch sehr verbunden, wenn ihr antworten würdet.
2. Ich habe darauf schon im letzten Blogeintrag hingewiesen, aber es hat eher zum Gegenteil geführt: Ich hätte schon ganz gerne Kommentare oder besser noch irgendwie Kontakt zu euch, es wäre also nett, wenn ihr euch mal melden würdet.
3. Ich habe jetzt auch noch die Foto-Diaschau unten geändert. jetzt könnt ihr einige meiner Fotos zur Ecuadorianischen Tierwelt sehen, ich bin mir sicher, dass nach meinen Coca- und Galapagosreisen noch deutlich mehr Fotos dazukommen...
Heute hatte ich, wie eigentlich immer Dienstags Schwimmen. Ich hatte zuhause angekündigt, dass ich nach dem Schwimmen noch ins Quicentro gehen möchte, einfach um meine Umgebung kennenzulernen.
Schwimmen war wieder ganz gut und danach bin ich dann losgezogen. Das Quicentro ist geschätzt 1km von meinem Schwimmbad entfernt und da ich entweder 2 Busse zu nehmen hatte, also 50cent zu bezahlen hätte, aber ich nur etwas über 5$ mithatte habe ich mich entschieden zu Fuß zu gehen. Eigentlich ist alles gut gelaufen, ich war fast am Quicentro angekommen, nur noch ungefähr 70m und wär da. Ich musste noch einmal die straße überqueren, aber der Verkehr war doch eher rege. Zum Glück gab es da so eine Brücke, die auch von der Mehrheit der Leute genutzt wurde. Also bin ich auch hochgegangen, ich war sogar schon auf dem Weg nach unten, da hat plötzlich jemand was hinter mir gerufen. Ich hatte allerdings meine Kopfhörer im Ohr, weshalb ich ihn nicht wirklich verstanden habe. Also bin ich weiter gegangen. Nur noch ungefähr 5m und ich wäre unten gewesen, da wurde ich plötzlich etwas gefragt. Ich habe ihn erst ignoriert, aber dann habe ich mich doch umgedreht und gefragt was er wolle. Er wollte anscheinend irgendwohin, aber ich hatte keine Ahnung was. Inzwischen war der Mann von vorhin bei uns angekommen. Er sah jetzt zwar nicht gefährlich aus, aber auch nicht, wie man sich den besten Freund vorstellt. jedenfalls schien er gehört zu haben, dass ich nicht aus der Gegend bin und dann hat er mich gefragt, woher ich komme. Im nächsten Satz kam dann: "Ich bin auch nicht von hier, ich bin Kolumbianer. Schau, ich habe hier eine Waffe (auf seine rechte Hosentasche zeigend), also gib mir dein Geld." Wie bereits erwähnt hatte ich knapp 5$ mit habe ihm dies auch gesagt und gezeigt, also hat dieses ***** auf mein Handy gewechselt. Fast jeder hat halt sein Handy mit und vielleicht hatte er auch die Kopfhörer bemerkt, die ich eigentlich versucht hatte möglichst gut versteckt zu halten. Immerhin war das Kabel unter meiner schwarzen Jacke, die Kopfhörer und meine Haare sind ja auch schwarz also eigentlich verhältnismäßig gut getarnt... Aber wohl nicht gut genug. Jedenfalls stand dann auch noch der 2. Mann, der mich halt nach dem Weg gefragt hatte, bei dem anderen. Ich habe sie innigst gebeten mir och bitte mein Handy zu lassen, dass sie mir doch bitte mein Telefon lassen sollten und es war verrückt, aber sie schienen einzulenken. Inzwischen waren wir unten am Ende der Brücke angekommen und sie gingen ein wenig nach links, ich wollte nach rechts abbiegen, da kam er plötzlich zurück und drohte mir mich zu töten, wenn ich seinem Freund nicht sofort mein Handy gäbe. Mein Herz begann deutlich schneller zu schlagen, sogar noch schneller, als bei der ersten Drohung. Komischerweise hatte ich keine Angst, ich habe nur Hass gespürt, auf ihn und seinen Freund. Also habe ich ihm das Handy gegeben, noch schnell die SIM-Karte rausgenommen, was er mir glücklicherweise erlaubt hat und dann wollte er doch noch mein Geld, dass ich ihm aber nicht gegeben habe, weil er wieder eingelenkt hat, als ich nur 5$ hatte. Dann ist er mit seinem Freund abgehauen und ich habe suchend nach einem Polizisten geschaut. Nach 50m war da so ein Privat-Sicherheitsmann, der allerdings mit einem ausparkenden Auto beschäftigt war. Außerdem hatte ich keine Ahnung, wo diese ***** waren und ich war ein wenig verwirrt. Also bin ich ins Quicentro gegangen, habe mich hingesetzt und versucht mich zu beruhigen. Nach 5 Minuten habe ich beschlossen nach Hause zu fahren. Allerdings kam der Bus irgendwie wieder mal nicht.
Plötzlich kam dann noch so ein Schwarzer und wollte einen Dollar von mir, den ich aber nicht geben wollte. Da hat er auf meine Hosentasche gezeigt und gemeint,"aber da ist doch was drinne". Zum Glück kam dann ein anderer Schwarzer und hat sich vor mich gestellt und den anderen verscheucht. Ich war ihm echt dankbar, aber als ich ihm dann danken wollte, ging er schon wieder weg. Ich weiß nicht was meine Gefühle in diesem Moment waren; ich glaube es war eine Mischung aus noch mehr Hass, dem Gefühl, dass ich gleich ausrasten würde und ich glaube ich war auch nicht mehr weit weg davon zu weinen. Jedenfalls habe ich dann beschlossen ein Taxi zu nehmen, um endlich wegzukommen.
Zuhause habe ich dann jedem davon erzählt, dem ich begegnet bin, inklusive Leuten, die nur bei Facebook oder MSN waren, ich hatte einfach dieses Bedürfnis dazu, aber ich hatte auch ein Bedürfnis nach einem Boxsack um meine Wut und meinen Hass rauszuboxen. Dieses Bedürfnis konnte ich allerdings nicht ausleben (ich komme gerade nicht auf das richtige Wort)
Diese ganze Kacke nach nur 1,5 Monaten hier, wo doch alles gerade so gut lief: Gestern habe ich das ungefähre Datum für die Galapagosreise erhalten (um den 20.10 herum) und am Freitag wird es dann nach Coca gehen (ein ort im Regenwald, wo meine Gastfamilie ein Hotel besitzt). Ich habe jetzt wieder mehr Kontakt zu Leuten von zuhause und auch hier kriege ich mehr Freunde. Ich hatte nichts und zwar wirklich gar nichts zu murren oder zu bemängeln und jetzt halt das...
In diesem Moment hätte ich schon ganz gerne jemanden gehabt, der mich in den Arm nimmt, allerdings ist Carolina in der Uni, und meine mutter schon in Coca, weil sie irgendwelchen Papierkram dort regeln musste. Es war also nur Rosita, unsere Hausangestellte (sie macht Essen, wäscht, putzt...) da und zu der habe ich dann doch noch nicht so viel Körperkontakt... Ich glaube in dem Fall wäre mir meine echte Mutter oder eine seehhr gute Freundin am liebsten gewesen.
Inzwischen bin ich wieder halbwegs ruhig und versuche das Erlebte zu verarbeiten. ich denke, dass ich demnächst nicht mehr mit Kopfhörern rumlaufen werde, dass Wertsachen immer gut versteckt sind oder das ich sie am Besten gar nicht erst mithabe...
Das ist jetzt hier zwar ein denkbar schlechter Zeitpunkt, aber es muss einfach mal getan werden:
1. Habe ich eine neue Umfrage auf der rechten Seite, ich wäre euch sehr verbunden, wenn ihr antworten würdet.
2. Ich habe darauf schon im letzten Blogeintrag hingewiesen, aber es hat eher zum Gegenteil geführt: Ich hätte schon ganz gerne Kommentare oder besser noch irgendwie Kontakt zu euch, es wäre also nett, wenn ihr euch mal melden würdet.
3. Ich habe jetzt auch noch die Foto-Diaschau unten geändert. jetzt könnt ihr einige meiner Fotos zur Ecuadorianischen Tierwelt sehen, ich bin mir sicher, dass nach meinen Coca- und Galapagosreisen noch deutlich mehr Fotos dazukommen...
Kategorien: Blogs von Freunden
Pedro Vicente Maldonado, Fußball und der Tag der Kolibris
Ich habe mir zwar diesmal Zeit gelassen, über meinen letzten Ausflug zu berichten, aber hier kommt nun der Bericht. Vorher möchte ich aber noch ein paar Sachen zu meinem letzten Blogeintrag klären. Ich habe einige E-Mails erhalten, wieso ich denn mit Gummibärchen werfe, wie alt ich denn sei...
Ich habe wahrscheinlich ganze 15 (!) Gummibärchen weggeworfen, den Rest haben wir gegessen, einige dieser Gummibärchen waren wir außerdem runtergefallen und ich hätte sie wahrscheinlich eher nicht gegessen. Ich hoffe das man mir diese Anzahl an Gummibärchen verzeiht. Wenn man mich trotzdem noch für kindisch hält, umso besser, denn an dem Tag habe ich mich echt wie so ein kleines Kind gefühlt, dass ganz einfach das Leben und den Moment genießt und nicht einen Gedanken an irgendeinen negativen oder belastenden Gedanken verschwendet. Ich war einfach ein glückliches kleines Kind und nicht einer dieser verklemmten, negativ eingestellten und immer alles 5 Mal überdenkenden Leute, die immer nur vernünftig sein müssen und deshalb wohl nie dieses Gefühl von Freiheit und Glücklichkeit kennenlernen werden... Vielleicht könnt ihr darüber ja mal nachdenken und vielleicht kommt ihr so auch zu einem freien, fröhlichen und auch lustigen Tag, an dem ihr das Kind in euch einfach mal wieder freilasst. Ich persönlich glaube und hoffe, dass das Kind in mir noch stark und frei ist, da ich das Leben nicht gerne pessimistisch und negativ sehe und es einfach genießen möchte, man lebt ja nur einmal.
Hier kommt jetzt der Bericht von meinem wahrscheinlich schönsten Ausflug bisher:
Am Freitag sind wir mit deutlich Verspätung, nämlich ungefähr um 11:00 Uhr (geplant war 9:00) aufgebrochen, einen Freund von Roberto zu besuchen. Phillip ist nicht mitgekommen, da er nach einer Wohnung suchen wollte. Die Fahrt war zu fünft in unserem Auto und auch gleich viel unkomfortabler und unfreier, als die letzte Fahrt. Wir saßen zu dritt auf der Rückbank, die nicht allzu komfortabel ist und ich habe mich gefreut, als wir uns ziemlich eindeutig Rodolphos (Robertos Freund)Haus genähert. Wir haben die Hauptstraße verlassen und sind auf einer Straße aus Erde und Staub gefahren, haben 3 Mal kleinere Flüsse durchquert (mit dem Auto!!!) und dann waren wir endlich da, angekommen in Rodolphos Finca, mitten zwischen einem Fluss, Plantagen und dem Nebelwald. Die Begrüßung war herzlicher, als jegliche Begrüßung, die man sich vorstellen kann. Der Besuch war unangekündigt und die Überraschung hat wohl besser geklappt, als erwartet. Wir hatten gerade seinen "Hausfluss" durchquert, da kam er angelaufen, hat uns durchs Autofenster erst einmal seiner Freude Ausdruck gegeben und ist dann hinten auf einen kleinen Vorsprung hinter dem Kofferraum, der Platz für das Ersatzrad geben sollte, aufgesprungen und wir sind die 20 bis 30m zu seinem Haus gefahren, ausgestiegen und haben uns mit herzlichen Umarmungen begrüßt. Er hat alle "Cousin" genannt, was mich ein wenig darüber verunsichert, ob er vielleicht doch ein Cousin ist... Aber optisch ähnelt nicht wirklich jemandem aus meiner Familie: Er hatte eher helle Haut, dunkelblondes Haar und ein ganz anderes Gesicht. Es war aber ebenfalls ein superfreundliches Gesicht, mit 3-Tage-Bart, Lachfalten und einfach freundlich.
Erstmal hat er uns die Umgebung gezeigt. Die Natur war einfach atemberaubend. Hier war ein blauer Vogel, hier ein gelber Schmetterling, da schwamm ein Buntbarsch und das alles mit einem richtig nebligen Nebelwald im Hintergrund. Dann etwas später sind wir baden gegangen, ich war als Erster im Wasser, glücklicherweise hatte ich meine Schwimmbrille eingepackt, so habe ich viele Buntbarsche, eine andere Art (wahrscheinlich Salmler) und auch welche von diesen schwarzen Welsen, die so gut wie jeder, inklusive mir, im Aquarium haben. Das fand ich besonders chevere (das hiesige Wort für cool, genial, toll...).
Dann bin ich ein wenig Flussaufwärts geschwommen, wo ersteinmal eine richtig starke Strömung kam, da ich direkt auf eine kleine Kaskade gestoßen bin. Es war nicht sonderlich tief, deshalb musste ich aufstehen und bin weitergegangen und habe die Überwasser-Natur genossen. Plötzlich ist da was an mir vorbei geflitzt, übers Wasser... Plötzlich wieder und dann habe ich einen kleinen Basilisken erkannt; Nein nicht dieses Tier aus Harry Potter, sondern eine Eidechsenart (bzw. -familie), die als einziges Wirbeltier übers Wasser laufen kann. Kurz darauf flog plötzlich ein großer Vogel in einen Baum neben mir und ich war mir sicher meinen ersten Ara zu sehen; Langer Schwanz, großer Schnabel, halt groß, aber leider auch im Gegenlicht und nicht ganz nah. Später habe ich diesen Vogel wiedergesehen, aber er war vollkommen schwarz, was ich von keiner Ara-Art weiß (Aras sind Papageien). Bei späteren Recherchen habe ich dann herausgefunden, dass ich Ani-Kuckucke gesehen habe. Ansonsten hatten wir noch einige Kolibris, die immer genau in dem Moment weggeflogen sind, wo ich auslösen wollte. Es gab ganz viele bunte Vögel, in prächtigstem gelb, hellblau, einem schönen hellbraun, grün, blau und schwarz, leider waren sie ziemlich scheu und schwierig zu fotografieren. Es gab Reiher, Eisvögel, weit oben am Himmel sogar Papageie und auch noch andere Tiere. Zum Beispiel zwei Kröten- und zwei Froscharten, einen Anolis (kleine Eidechse der Familie der Leguane) plus die Basilisken, von denen ich bereits berichtet habe, in der Nacht Fledermäuse, eine Riesenkäferart, die ungefähr so wie diese ausgesehen hat(ein bisschen nach unten scrollen...), unglaublich viele und schöne Schmetterlinge, riesige Ameisen und in der Nacht auch noch blinkende Glühwürmchen... Wer mich ein bisschen genauer kennt, der weiß, wie ich auf Tiere stehe, insbesondere, wenn es exotische oder seltene Arten sind.
Obwohl es eigentlich nicht geplant war, haben wir bei Rodolpho übernachtet. Übrigens sind im Laufe des Tages auch noch andere Familienmitglieder von ihm dazugestoßen. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich glaube dass er schon Großvater ist, obwohl er knapp unter 50 ist. Die eine Enkelin ist schon 10, wirkt aber schon äußerst erwachsen. Nicht optisch, sondern von ihrem Wissensstand her. Ich hatte das Gefühl, dass sie fast schon besser Englisch spricht, als einige meiner Klassenkameraden, außerdem wusste sie über ihre Umgebung äußerst gut Bescheid und war sonst auch nicht dumm und nicht kindisch, wirkte aber trotzdem fröhlich. Ich habe mich mit allen supergut verstanden.
Am nächsten Tag haben wir eine kleine Wanderung durch den Nebelwald gemacht, am Schluss sind wir durch einen kleinen Fluss gewatet (mit Gummistiefeln), wo wir dann auch die kleinen Frösche angetroffen haben, auch einige nette Insekten und Spinnen und einige Fische in den tieferen Stellen des Flusses.
Danach sind wir dann leider wieder nach Hause aufgebrochen, um zum Fußballspiel Ecuador-Uruguay zu gehen. Ich hoffe, dass wir nocheinmal dorthinfahren, denn auch dort habe ich mich richtig gut und auch frei gefühlt.
Wir sind ein wenig spät beim Spiel angekommen, aber es war noch nichts allzu Spannendes passiert. Erst in der zweiten Halbzeit hat Ecuador ein Tor geschossen, was mit unglaublichem Jubeln und (unfreiwilligen) Bierduschen für alle gefeiert wurde. Ein Sturz eines Sicherheitsbeamten, der sich gegen die Sicherheitsabsperrung gelehnt hat, welche dann umgefallen ist und dafür gesorgt hat, dass er in den dahinterliegenden Graben gefallen ist und sich vermutlich schwer verletzt hat und die immernoch bei den meisten, die den Sturz nicht bemerkt haben, vorhandenen Freudenjubel haben dafür gesorgt, dass sogut wie niemand das Gegentor bemerkt hat, dass wahrscheinlich sogar in der gleichen Minute, direkt nach dem Anstoß, geschossen wurde. Ich habe es als einer der wenigen gesehen und musste Alex und Carolina darauf aufmerksam machen, die gerade dabei waren die Sanitäter zu beobachten, die dem Gestürzten zu Hilfe geeilt kamen.
Alex hatte noch einige Cousins mitgebracht und Phillip war auch da, das Tor hat aber von 10 Leuten, die wir waren, nur eine weitere Person mitgekriegt.
Nachher in der Schlussminute hat plötzlich ein Uruguayaner im Strafraum mit dem Arm den Ball gestoppt, der Schiedsrichter hat aber weiterlaufen lassen, obwohl es eindeutiges Handspiel war und im Gegenangriff hat der ecuadorianische Torwart den uruguayanischen Stürmer zu Fall gebracht und diesmal hat der Schiedsrichter Elfmeter gepfiffen und nach verwandeltem Elfmeter direkt abgepfiffen, so dass wir 1:2 verloren haben. Plötzlich war das Stadion deutlich ruhiger.
Da wir am Mittwoch auch noch gegen Chile verloren haben, ist die Chance auf eine WM-Teilnahme weg.
Das war am Wochenende, welches übrigens am Freitag begonnen hat, weil hier ein Feiertag war, während der Woche gab es aber auch noch das ein oder andere Erwähnenswerte. Zum Beispiel kam ich gestern nach der Schule zu Hause an, plötzlich flog ein Kolibri an mir vorbei. Den wollte ich mir natürlich genauer ansehen, bin ihm also ungefähr 10m gefolgt, wo er sich gerade an einer Blüte sättigte. Plötzlich flog ein anderer Kolibri mit ultralangem Schwanz auf. Dann noch zwei, die sich jagten, am Ende habe ich wahrscheinlich 7 oder 8 dieser Kolibris gesehen, im Laufe des Tages noch 3 der grünen Art, von denen ich hier schon das Foto eingestellt habe und als ich vom Schwimmen zurückkam schwirrte oben in einem Baum ein winziger brauner Kolibri mit Flügeln, die sich so schnell bewegten, dass ein nur grauer Schatten links und rechts von ihm zu sehen war. Die 80 bis 90 Schläge pro Sekunde hat er mit ziemlich hoher Sicherheit geschafft. Als ich später mit meiner Kamera auf Kolibri-Jagd gegangen bin habe ich zwar leider nurnoch 2 der Langschwänze angetroffen, aber auch noch einen Ziegenmelker, eine andere Vogelart (bzw. -gattung), von deren Gattung es auch eine Art in Deutschland gibt, die allerdings äußerst selten ist. Desweiteren war auch der Blick auf das Andenpanorama super, von dem ich dann auch einige Fotos gemacht habe.
An diesem Tag habe ich um die 15 Kolibris von drei Arten gesehen, soviel wie noch nie, was wahrscheinlich damit zusammenhängt, dass es die 3 oder 4 Tage vorher viel geregnet hat und die Kolibris wahrscheinlich weniger aktiv waren. Insgesamt habe ich bisher 4 Kolibriarten gesehen, die eine Art scheint es nur im Regen-, bzw. Nebelwald zu geben, wo ich sie dafür schon umso öfter gesehen habe.
Da es weder im Internet, noch in Bücherläden vernünftige Bestimmungsbücher für die ecuadorianische Tierwelt gibt und durch die große Artenfülle die Bestimmung auch nicht gerade erleichtert wird gebe ich den Kolibris jetzt selber Namen: Rotschwanz-K., Smaragd-K, Langschwanz-K. und Kleines Braunes sind die Arten, denen ich bisher begegnet bin.
Übrigens ist Phillip gestern Nachmittag ausgezogen.
Und ich muss ich auch noch mal neidisch machen: mit hoher Wahrscheinlichkeit geht es für mich und die andern von Xplorer im November auf die Galapagos-inseln...
Als wir uns der Finca genähert haben wir einen Fluss überquert, der mit dem Nebelwald einen superschönen Hintergrund gebildet hat.
Wie gesagt haben wir ungefähr 3x Flüsse an Furten durchquert...
Einer von vielen Schmetterlingen, hier ist er mir relativ gut gelungen.
Das Motiv war einfach zu genial. Das sind die Gummistiefel Rodolphos, die er bei seiner Arbeit benutzt und nachher komplett wäscht und zum Trocknen aufhängt.
Die kleine Meerjungfrau?! Oder doch nur Carolina?
Und das? Ist das vielleicht Meerjungfraumann?
Wie gesagt waren wir im Nebelwald, was sich auch deutlich gezeigt hat.
Diese Blume sieht doch echtmal schön aus...
Nocheinmal die Natur, wer genauer hinsieht erkennt in der Mitte des Bildes einen kleinen Reiher...
So sieht ein Anoli aus.
Das Andenpanorama mit Quito im Vordergrund.
So sehen die "Sonnenuntergänge" hier aus
Das war einer der Langschwanz-Kolibris. Wer genauer hinschaut sieht auch den langen Schwanz, wobei es noch einige gab die einen deutlich längeren Schwanz hatten (Ich schätze die Schwänze auf 25cm...)
Übrigens habe ich Picasa-Webalben, in die ich deutlich mehr Bilder hochlade, wer sich dafür interessiert, der lässt mir eine Mail zukommen, an: mw.hhätweb.de (gegen Spam habe ich das @ gegen ät ausgestauscht) oder schreibt mir einen Kommentar, mit seiner Mail-Adresse, wer auch keinen Spam möchte verändert seine Mail-Adresse einfach wie ich.
In diesem Zusammenhang möchte ich auch noch mal sagen, dass Kommentare nicht beißen und dass ich über Feedback oder anderes glücklich wäre. Einige machen es per Mail, aber wer nur einen kleinen Satz oder so schreiben möchte, der kann einfach die Kommentarfunktion benutzen, die eigentlich relativ einfach zu benutzen ist...
Achja, mir fällt gerade ein, dass Rodolpho uns am Dienstag kurz besucht hat, um mir meine Uhr und Sonnenbrille vorbeizubringen, die ich vergessen hatte und als wir dann ein wenig geplaudert haben, hat er auch zwei philosophische Fragen gestellt, die ich persönlich ziemlich interessant fand und die vielleicht auch helfen können fröhlicher und weiser zu Leben: Was heißt es für dich fröhlich zu sein? und: was heißt es für dich weise zu sein? Ich glaube wenn man sich diese Fragen beantwortet hat, kann man dieses Wissen auch häufiger anwenden um ein schöneres Leben zu leben...
Ich habe wahrscheinlich ganze 15 (!) Gummibärchen weggeworfen, den Rest haben wir gegessen, einige dieser Gummibärchen waren wir außerdem runtergefallen und ich hätte sie wahrscheinlich eher nicht gegessen. Ich hoffe das man mir diese Anzahl an Gummibärchen verzeiht. Wenn man mich trotzdem noch für kindisch hält, umso besser, denn an dem Tag habe ich mich echt wie so ein kleines Kind gefühlt, dass ganz einfach das Leben und den Moment genießt und nicht einen Gedanken an irgendeinen negativen oder belastenden Gedanken verschwendet. Ich war einfach ein glückliches kleines Kind und nicht einer dieser verklemmten, negativ eingestellten und immer alles 5 Mal überdenkenden Leute, die immer nur vernünftig sein müssen und deshalb wohl nie dieses Gefühl von Freiheit und Glücklichkeit kennenlernen werden... Vielleicht könnt ihr darüber ja mal nachdenken und vielleicht kommt ihr so auch zu einem freien, fröhlichen und auch lustigen Tag, an dem ihr das Kind in euch einfach mal wieder freilasst. Ich persönlich glaube und hoffe, dass das Kind in mir noch stark und frei ist, da ich das Leben nicht gerne pessimistisch und negativ sehe und es einfach genießen möchte, man lebt ja nur einmal.
Hier kommt jetzt der Bericht von meinem wahrscheinlich schönsten Ausflug bisher:
Am Freitag sind wir mit deutlich Verspätung, nämlich ungefähr um 11:00 Uhr (geplant war 9:00) aufgebrochen, einen Freund von Roberto zu besuchen. Phillip ist nicht mitgekommen, da er nach einer Wohnung suchen wollte. Die Fahrt war zu fünft in unserem Auto und auch gleich viel unkomfortabler und unfreier, als die letzte Fahrt. Wir saßen zu dritt auf der Rückbank, die nicht allzu komfortabel ist und ich habe mich gefreut, als wir uns ziemlich eindeutig Rodolphos (Robertos Freund)Haus genähert. Wir haben die Hauptstraße verlassen und sind auf einer Straße aus Erde und Staub gefahren, haben 3 Mal kleinere Flüsse durchquert (mit dem Auto!!!) und dann waren wir endlich da, angekommen in Rodolphos Finca, mitten zwischen einem Fluss, Plantagen und dem Nebelwald. Die Begrüßung war herzlicher, als jegliche Begrüßung, die man sich vorstellen kann. Der Besuch war unangekündigt und die Überraschung hat wohl besser geklappt, als erwartet. Wir hatten gerade seinen "Hausfluss" durchquert, da kam er angelaufen, hat uns durchs Autofenster erst einmal seiner Freude Ausdruck gegeben und ist dann hinten auf einen kleinen Vorsprung hinter dem Kofferraum, der Platz für das Ersatzrad geben sollte, aufgesprungen und wir sind die 20 bis 30m zu seinem Haus gefahren, ausgestiegen und haben uns mit herzlichen Umarmungen begrüßt. Er hat alle "Cousin" genannt, was mich ein wenig darüber verunsichert, ob er vielleicht doch ein Cousin ist... Aber optisch ähnelt nicht wirklich jemandem aus meiner Familie: Er hatte eher helle Haut, dunkelblondes Haar und ein ganz anderes Gesicht. Es war aber ebenfalls ein superfreundliches Gesicht, mit 3-Tage-Bart, Lachfalten und einfach freundlich.
Erstmal hat er uns die Umgebung gezeigt. Die Natur war einfach atemberaubend. Hier war ein blauer Vogel, hier ein gelber Schmetterling, da schwamm ein Buntbarsch und das alles mit einem richtig nebligen Nebelwald im Hintergrund. Dann etwas später sind wir baden gegangen, ich war als Erster im Wasser, glücklicherweise hatte ich meine Schwimmbrille eingepackt, so habe ich viele Buntbarsche, eine andere Art (wahrscheinlich Salmler) und auch welche von diesen schwarzen Welsen, die so gut wie jeder, inklusive mir, im Aquarium haben. Das fand ich besonders chevere (das hiesige Wort für cool, genial, toll...).
Dann bin ich ein wenig Flussaufwärts geschwommen, wo ersteinmal eine richtig starke Strömung kam, da ich direkt auf eine kleine Kaskade gestoßen bin. Es war nicht sonderlich tief, deshalb musste ich aufstehen und bin weitergegangen und habe die Überwasser-Natur genossen. Plötzlich ist da was an mir vorbei geflitzt, übers Wasser... Plötzlich wieder und dann habe ich einen kleinen Basilisken erkannt; Nein nicht dieses Tier aus Harry Potter, sondern eine Eidechsenart (bzw. -familie), die als einziges Wirbeltier übers Wasser laufen kann. Kurz darauf flog plötzlich ein großer Vogel in einen Baum neben mir und ich war mir sicher meinen ersten Ara zu sehen; Langer Schwanz, großer Schnabel, halt groß, aber leider auch im Gegenlicht und nicht ganz nah. Später habe ich diesen Vogel wiedergesehen, aber er war vollkommen schwarz, was ich von keiner Ara-Art weiß (Aras sind Papageien). Bei späteren Recherchen habe ich dann herausgefunden, dass ich Ani-Kuckucke gesehen habe. Ansonsten hatten wir noch einige Kolibris, die immer genau in dem Moment weggeflogen sind, wo ich auslösen wollte. Es gab ganz viele bunte Vögel, in prächtigstem gelb, hellblau, einem schönen hellbraun, grün, blau und schwarz, leider waren sie ziemlich scheu und schwierig zu fotografieren. Es gab Reiher, Eisvögel, weit oben am Himmel sogar Papageie und auch noch andere Tiere. Zum Beispiel zwei Kröten- und zwei Froscharten, einen Anolis (kleine Eidechse der Familie der Leguane) plus die Basilisken, von denen ich bereits berichtet habe, in der Nacht Fledermäuse, eine Riesenkäferart, die ungefähr so wie diese ausgesehen hat(ein bisschen nach unten scrollen...), unglaublich viele und schöne Schmetterlinge, riesige Ameisen und in der Nacht auch noch blinkende Glühwürmchen... Wer mich ein bisschen genauer kennt, der weiß, wie ich auf Tiere stehe, insbesondere, wenn es exotische oder seltene Arten sind.
Obwohl es eigentlich nicht geplant war, haben wir bei Rodolpho übernachtet. Übrigens sind im Laufe des Tages auch noch andere Familienmitglieder von ihm dazugestoßen. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich glaube dass er schon Großvater ist, obwohl er knapp unter 50 ist. Die eine Enkelin ist schon 10, wirkt aber schon äußerst erwachsen. Nicht optisch, sondern von ihrem Wissensstand her. Ich hatte das Gefühl, dass sie fast schon besser Englisch spricht, als einige meiner Klassenkameraden, außerdem wusste sie über ihre Umgebung äußerst gut Bescheid und war sonst auch nicht dumm und nicht kindisch, wirkte aber trotzdem fröhlich. Ich habe mich mit allen supergut verstanden.
Am nächsten Tag haben wir eine kleine Wanderung durch den Nebelwald gemacht, am Schluss sind wir durch einen kleinen Fluss gewatet (mit Gummistiefeln), wo wir dann auch die kleinen Frösche angetroffen haben, auch einige nette Insekten und Spinnen und einige Fische in den tieferen Stellen des Flusses.
Danach sind wir dann leider wieder nach Hause aufgebrochen, um zum Fußballspiel Ecuador-Uruguay zu gehen. Ich hoffe, dass wir nocheinmal dorthinfahren, denn auch dort habe ich mich richtig gut und auch frei gefühlt.
Wir sind ein wenig spät beim Spiel angekommen, aber es war noch nichts allzu Spannendes passiert. Erst in der zweiten Halbzeit hat Ecuador ein Tor geschossen, was mit unglaublichem Jubeln und (unfreiwilligen) Bierduschen für alle gefeiert wurde. Ein Sturz eines Sicherheitsbeamten, der sich gegen die Sicherheitsabsperrung gelehnt hat, welche dann umgefallen ist und dafür gesorgt hat, dass er in den dahinterliegenden Graben gefallen ist und sich vermutlich schwer verletzt hat und die immernoch bei den meisten, die den Sturz nicht bemerkt haben, vorhandenen Freudenjubel haben dafür gesorgt, dass sogut wie niemand das Gegentor bemerkt hat, dass wahrscheinlich sogar in der gleichen Minute, direkt nach dem Anstoß, geschossen wurde. Ich habe es als einer der wenigen gesehen und musste Alex und Carolina darauf aufmerksam machen, die gerade dabei waren die Sanitäter zu beobachten, die dem Gestürzten zu Hilfe geeilt kamen.
Alex hatte noch einige Cousins mitgebracht und Phillip war auch da, das Tor hat aber von 10 Leuten, die wir waren, nur eine weitere Person mitgekriegt.
Nachher in der Schlussminute hat plötzlich ein Uruguayaner im Strafraum mit dem Arm den Ball gestoppt, der Schiedsrichter hat aber weiterlaufen lassen, obwohl es eindeutiges Handspiel war und im Gegenangriff hat der ecuadorianische Torwart den uruguayanischen Stürmer zu Fall gebracht und diesmal hat der Schiedsrichter Elfmeter gepfiffen und nach verwandeltem Elfmeter direkt abgepfiffen, so dass wir 1:2 verloren haben. Plötzlich war das Stadion deutlich ruhiger.
Da wir am Mittwoch auch noch gegen Chile verloren haben, ist die Chance auf eine WM-Teilnahme weg.
Das war am Wochenende, welches übrigens am Freitag begonnen hat, weil hier ein Feiertag war, während der Woche gab es aber auch noch das ein oder andere Erwähnenswerte. Zum Beispiel kam ich gestern nach der Schule zu Hause an, plötzlich flog ein Kolibri an mir vorbei. Den wollte ich mir natürlich genauer ansehen, bin ihm also ungefähr 10m gefolgt, wo er sich gerade an einer Blüte sättigte. Plötzlich flog ein anderer Kolibri mit ultralangem Schwanz auf. Dann noch zwei, die sich jagten, am Ende habe ich wahrscheinlich 7 oder 8 dieser Kolibris gesehen, im Laufe des Tages noch 3 der grünen Art, von denen ich hier schon das Foto eingestellt habe und als ich vom Schwimmen zurückkam schwirrte oben in einem Baum ein winziger brauner Kolibri mit Flügeln, die sich so schnell bewegten, dass ein nur grauer Schatten links und rechts von ihm zu sehen war. Die 80 bis 90 Schläge pro Sekunde hat er mit ziemlich hoher Sicherheit geschafft. Als ich später mit meiner Kamera auf Kolibri-Jagd gegangen bin habe ich zwar leider nurnoch 2 der Langschwänze angetroffen, aber auch noch einen Ziegenmelker, eine andere Vogelart (bzw. -gattung), von deren Gattung es auch eine Art in Deutschland gibt, die allerdings äußerst selten ist. Desweiteren war auch der Blick auf das Andenpanorama super, von dem ich dann auch einige Fotos gemacht habe.
An diesem Tag habe ich um die 15 Kolibris von drei Arten gesehen, soviel wie noch nie, was wahrscheinlich damit zusammenhängt, dass es die 3 oder 4 Tage vorher viel geregnet hat und die Kolibris wahrscheinlich weniger aktiv waren. Insgesamt habe ich bisher 4 Kolibriarten gesehen, die eine Art scheint es nur im Regen-, bzw. Nebelwald zu geben, wo ich sie dafür schon umso öfter gesehen habe.
Da es weder im Internet, noch in Bücherläden vernünftige Bestimmungsbücher für die ecuadorianische Tierwelt gibt und durch die große Artenfülle die Bestimmung auch nicht gerade erleichtert wird gebe ich den Kolibris jetzt selber Namen: Rotschwanz-K., Smaragd-K, Langschwanz-K. und Kleines Braunes sind die Arten, denen ich bisher begegnet bin.
Übrigens ist Phillip gestern Nachmittag ausgezogen.
Und ich muss ich auch noch mal neidisch machen: mit hoher Wahrscheinlichkeit geht es für mich und die andern von Xplorer im November auf die Galapagos-inseln...
Als wir uns der Finca genähert haben wir einen Fluss überquert, der mit dem Nebelwald einen superschönen Hintergrund gebildet hat.
Wie gesagt haben wir ungefähr 3x Flüsse an Furten durchquert...
Einer von vielen Schmetterlingen, hier ist er mir relativ gut gelungen.
Das Motiv war einfach zu genial. Das sind die Gummistiefel Rodolphos, die er bei seiner Arbeit benutzt und nachher komplett wäscht und zum Trocknen aufhängt.
Die kleine Meerjungfrau?! Oder doch nur Carolina?
Und das? Ist das vielleicht Meerjungfraumann?
Wie gesagt waren wir im Nebelwald, was sich auch deutlich gezeigt hat.
Diese Blume sieht doch echtmal schön aus...
Nocheinmal die Natur, wer genauer hinsieht erkennt in der Mitte des Bildes einen kleinen Reiher...
So sieht ein Anoli aus.
Das Andenpanorama mit Quito im Vordergrund.
So sehen die "Sonnenuntergänge" hier aus
Das war einer der Langschwanz-Kolibris. Wer genauer hinschaut sieht auch den langen Schwanz, wobei es noch einige gab die einen deutlich längeren Schwanz hatten (Ich schätze die Schwänze auf 25cm...)
Übrigens habe ich Picasa-Webalben, in die ich deutlich mehr Bilder hochlade, wer sich dafür interessiert, der lässt mir eine Mail zukommen, an: mw.hhätweb.de (gegen Spam habe ich das @ gegen ät ausgestauscht) oder schreibt mir einen Kommentar, mit seiner Mail-Adresse, wer auch keinen Spam möchte verändert seine Mail-Adresse einfach wie ich.
In diesem Zusammenhang möchte ich auch noch mal sagen, dass Kommentare nicht beißen und dass ich über Feedback oder anderes glücklich wäre. Einige machen es per Mail, aber wer nur einen kleinen Satz oder so schreiben möchte, der kann einfach die Kommentarfunktion benutzen, die eigentlich relativ einfach zu benutzen ist...
Achja, mir fällt gerade ein, dass Rodolpho uns am Dienstag kurz besucht hat, um mir meine Uhr und Sonnenbrille vorbeizubringen, die ich vergessen hatte und als wir dann ein wenig geplaudert haben, hat er auch zwei philosophische Fragen gestellt, die ich persönlich ziemlich interessant fand und die vielleicht auch helfen können fröhlicher und weiser zu Leben: Was heißt es für dich fröhlich zu sein? und: was heißt es für dich weise zu sein? Ich glaube wenn man sich diese Fragen beantwortet hat, kann man dieses Wissen auch häufiger anwenden um ein schöneres Leben zu leben...
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Thanksgiving
Ja, am Wochenende waren wir anlässlich Thanksgiving in Vancouver. Es war nicht sehr spektakulär, von der Stadt hab ich nix gesehen. Dafür gab es Truthahn mit Kartoffeln, Mais, Rosenkohl, Füllung, Soße und Pumkpin-Pie (Kürbiskuchen).
War ganz lecker.
Also kein so großartiges Erlebnis ;-)
Jedenfalls haben Nickys Eltern ein riesen Haus, da verläuft man sich fast drin...
War ganz lecker.
Also kein so großartiges Erlebnis ;-)
Jedenfalls haben Nickys Eltern ein riesen Haus, da verläuft man sich fast drin...
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Autsch...
Heute habe ich, wie immer am Nachmittag, den Hund auf einen kleinen Spaziergang mitgenommen. Alles lief gut, bis Brody sich auf einmal umdrehte und fröhlich (und schnell!!) in Richtung nach Hause rannte. Da er sowieso auf keine Befehle hört, blieb mir nichts anderes übrig als meine Beine in die Hand zu nehmen und ihm hinterher in Richtung Straße zu laufen.
Tja, was mir immer in solchen Situationen passiert, ist mir auch hier passiert. Ich hab das blöde Tier am Halsband erwischt, aber mich dann schön auf den Kies gelegt. Es brennt wie Hölle...
Das Biest kann für sein Alter verdammt schnell rennen.
Versucht mal, einen Hund in voller Fahrt einzuholen. Unmöglich.
Einen so alten Hund: mit Leichtigkeit, aber ihn dann festzuhalten, ist schon recht schwierig. Bei meinen Hunden konnte ich mich immerhin noch abstützen, Brody würde ja gleich zusammenbrechen.
Tja, immerhin ist die Hose noch heil...
Tja, was mir immer in solchen Situationen passiert, ist mir auch hier passiert. Ich hab das blöde Tier am Halsband erwischt, aber mich dann schön auf den Kies gelegt. Es brennt wie Hölle...
Das Biest kann für sein Alter verdammt schnell rennen.
Versucht mal, einen Hund in voller Fahrt einzuholen. Unmöglich.
Einen so alten Hund: mit Leichtigkeit, aber ihn dann festzuhalten, ist schon recht schwierig. Bei meinen Hunden konnte ich mich immerhin noch abstützen, Brody würde ja gleich zusammenbrechen.
Tja, immerhin ist die Hose noch heil...
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Bald sind sie wieder lang :)
Hallo da draußen!
Jaa, ich hab lange nichts geschrieben... Was daran liegt, dass die Schule immer anstrengender wird. Nichts, dass das Niveau sich drastisch ändert, vor allem aber krieg ich Berge an Hausaufgaben auf... Ich komme kaum noch hinterher.
Immerhin wachsen meine Haare wieder =D
Obwohl ich sie wohl diesmal nicht so lang wachsen lassen werde.
Inzwischen fällt es mir auch nicht mehr so schwer, Kanadier kennenzulernen. Ich hab ein paar Leute aus meinem Psychology-Kurs kennengelernt :-)
Ein bisschen was zum Schulalltag:
Es gibt 4 Stunden pro Tag, 80 Minuten lang mit 5 Minuten Pause („Class-Change“) dazwischen. Mittagspause ist nach der zweiten Stunde (Block B), und dauert ganze 40 Minuten. Nach der ersten Stunde gibt es immer nochmal 10 Minuten Pause zum Class Change. Die Schule selbst beginnt um 8:20 Uhr, ich muss gegen 7:10 aufstehen.
Am Freitag ist das etwas anders, da haben wir einen kurzen Tag und die Stunden dauern da nur schlappe 60 Minuten, allerdings ist auch der Lunch nur 30 Minuten.
So sieht mein Stundenplan also aus:
8.20-9.40 Block A: Electronics
9.55-10.00 Block B: Social Studies
11.20-12.00: Lunch
12.05-1.25 Block C: Physics
1.30-2.50 Block D: Psychology
Electronics und Physics (beim gleichen Lehrer) sind sterbenslangweilig, da der Lehrer entweder vorne steht und erzählt wie „amaaaaazing!!!“ (erstaunend, unglaublich) alles sei und langweiligen und eigentlich unnötigen Kram an die Tafel malt, ODER er lässt uns Stromkreise (Electronics; in Physics steht er nur vorne) aus dem Buch von Bildchen nachbauen und Dinge messen aus denen man nichts lernt.
Social Studies ist ganz ok, der Lehrer ist lustig, allerdings gibt er Unmengen an Hausaufgaben. Der gleiche Lehrer hat auch viel mit International Students zu tun.
Psychology ist bis jetzt mein Lieblingsfach, mit Mr. McKinney einfach super =o)
Er ist ziemlich lustig, immer gut drauf und der Unterricht ist ziemlich interessant. Er erklärt lebhaft, lässt uns Sachen alleine/in Gruppen machen bei denen man kreativ sein kann usw.
Den habe ich auch im 2ten Halbjahr.
Das Essen in der Schule ist gar nicht schlecht, es wird von einigen Schülern extra in einem Unterrichtsfach (Cafeteria) gemacht. Einiges sieht zwar nicht danach aus und war wahrscheinlich nur in der Mikrowelle, aber insgesamt finde ich es besser als in Deutschland.
Das zweite Halbjahr sieht bei mir dann so aus:
Block A: Spanish
Block B: English (Psych-Lehrer :) )
Block C: -Da muss ich mir noch etwas suchen.-
Block D: Outdoor Education (Sport im Freien ^_^ )
Tja, ich habe mir dank einer liebevollen Mail von Papa vorgenommen, ein bisschen mehr zu bloggen und ein bisschen am Blog zu pfeilen. Kommentare zu jedem Blog-Eintrag wären z.B. gut, evtl. ein neues Layout usw.
Vielleicht werde ich auch ein paar Fotos machen und hochladen, mal sehen.
Ich entschuldige mich bei allen, die meinen Blog besuchen oder besucht haben und feststellen mussten, dass keine Einträge da waren :(
Allerdings bin ich wirklich beschäftigt, und über das Schulleben gibt es nicht so viel zu erzählen ;-)
Ich fange übrigens an, Ketchup auf meine Nudeln zu tun...
Jaa, ich hab lange nichts geschrieben... Was daran liegt, dass die Schule immer anstrengender wird. Nichts, dass das Niveau sich drastisch ändert, vor allem aber krieg ich Berge an Hausaufgaben auf... Ich komme kaum noch hinterher.
Immerhin wachsen meine Haare wieder =D
Obwohl ich sie wohl diesmal nicht so lang wachsen lassen werde.
Inzwischen fällt es mir auch nicht mehr so schwer, Kanadier kennenzulernen. Ich hab ein paar Leute aus meinem Psychology-Kurs kennengelernt :-)
Ein bisschen was zum Schulalltag:
Es gibt 4 Stunden pro Tag, 80 Minuten lang mit 5 Minuten Pause („Class-Change“) dazwischen. Mittagspause ist nach der zweiten Stunde (Block B), und dauert ganze 40 Minuten. Nach der ersten Stunde gibt es immer nochmal 10 Minuten Pause zum Class Change. Die Schule selbst beginnt um 8:20 Uhr, ich muss gegen 7:10 aufstehen.
Am Freitag ist das etwas anders, da haben wir einen kurzen Tag und die Stunden dauern da nur schlappe 60 Minuten, allerdings ist auch der Lunch nur 30 Minuten.
So sieht mein Stundenplan also aus:
8.20-9.40 Block A: Electronics
9.55-10.00 Block B: Social Studies
11.20-12.00: Lunch
12.05-1.25 Block C: Physics
1.30-2.50 Block D: Psychology
Electronics und Physics (beim gleichen Lehrer) sind sterbenslangweilig, da der Lehrer entweder vorne steht und erzählt wie „amaaaaazing!!!“ (erstaunend, unglaublich) alles sei und langweiligen und eigentlich unnötigen Kram an die Tafel malt, ODER er lässt uns Stromkreise (Electronics; in Physics steht er nur vorne) aus dem Buch von Bildchen nachbauen und Dinge messen aus denen man nichts lernt.
Social Studies ist ganz ok, der Lehrer ist lustig, allerdings gibt er Unmengen an Hausaufgaben. Der gleiche Lehrer hat auch viel mit International Students zu tun.
Psychology ist bis jetzt mein Lieblingsfach, mit Mr. McKinney einfach super =o)
Er ist ziemlich lustig, immer gut drauf und der Unterricht ist ziemlich interessant. Er erklärt lebhaft, lässt uns Sachen alleine/in Gruppen machen bei denen man kreativ sein kann usw.
Den habe ich auch im 2ten Halbjahr.
Das Essen in der Schule ist gar nicht schlecht, es wird von einigen Schülern extra in einem Unterrichtsfach (Cafeteria) gemacht. Einiges sieht zwar nicht danach aus und war wahrscheinlich nur in der Mikrowelle, aber insgesamt finde ich es besser als in Deutschland.
Das zweite Halbjahr sieht bei mir dann so aus:
Block A: Spanish
Block B: English (Psych-Lehrer :) )
Block C: -Da muss ich mir noch etwas suchen.-
Block D: Outdoor Education (Sport im Freien ^_^ )
Tja, ich habe mir dank einer liebevollen Mail von Papa vorgenommen, ein bisschen mehr zu bloggen und ein bisschen am Blog zu pfeilen. Kommentare zu jedem Blog-Eintrag wären z.B. gut, evtl. ein neues Layout usw.
Vielleicht werde ich auch ein paar Fotos machen und hochladen, mal sehen.
Ich entschuldige mich bei allen, die meinen Blog besuchen oder besucht haben und feststellen mussten, dass keine Einträge da waren :(
Allerdings bin ich wirklich beschäftigt, und über das Schulleben gibt es nicht so viel zu erzählen ;-)
Ich fange übrigens an, Ketchup auf meine Nudeln zu tun...
Kategorien: Blogs von Freunden
Später Eintrag
Hallo da draußen!
Ich habe nun meinen Blog schon lange nicht aktualisiert.
Es gibt also viel zu berichten. In der Schule läuft es ganz gut, die sind auf einem sehr niedrigen Niveau (heute haben wir auf- und abrunden geübt...)
Am Samstag war ich mit zwei anderen Deutschen „Whale Watching“, d.h. wir haben mit einem Schnellboot Wale beobachtet. Es waren hauptsächlich Orkas, von denen man nur hin und wieder mehr gesehen hat als die Schwanzflosse.
Ansonsten habe ich mich hier gut eingelebt, komme gut mit der Familie klar usw.
Und, anders als Nicky in ihrem ersten Brief angedeutet hatte, ich muss kaum Hausarbeit machen :-D
(Natürlich frage ich regelmäßig ;-)
Zurück zur Schule; die Lehrer sind alle sehr nett, allerdings mag ich meinen Electronics- und Phyisklehrer nicht, da seine Hausaufgaben bis jetzt nur aus Aus-dem-Buch-abschreiben bestand.
Ich habe auch festgestellt, dass kaum einer der Austauschschüler länger als im Schnitt 5 Monate bleibt.
Heimweh habe ich eigentlich nicht, da bin ich auch ganz froh drum...
Ich werde versuchen, meinen Blog jetzt, nachdem der erste Schulstress weg ist, öfter zu updaten.
Ich habe nun meinen Blog schon lange nicht aktualisiert.
Es gibt also viel zu berichten. In der Schule läuft es ganz gut, die sind auf einem sehr niedrigen Niveau (heute haben wir auf- und abrunden geübt...)
Am Samstag war ich mit zwei anderen Deutschen „Whale Watching“, d.h. wir haben mit einem Schnellboot Wale beobachtet. Es waren hauptsächlich Orkas, von denen man nur hin und wieder mehr gesehen hat als die Schwanzflosse.
Ansonsten habe ich mich hier gut eingelebt, komme gut mit der Familie klar usw.
Und, anders als Nicky in ihrem ersten Brief angedeutet hatte, ich muss kaum Hausarbeit machen :-D
(Natürlich frage ich regelmäßig ;-)
Zurück zur Schule; die Lehrer sind alle sehr nett, allerdings mag ich meinen Electronics- und Phyisklehrer nicht, da seine Hausaufgaben bis jetzt nur aus Aus-dem-Buch-abschreiben bestand.
Ich habe auch festgestellt, dass kaum einer der Austauschschüler länger als im Schnitt 5 Monate bleibt.
Heimweh habe ich eigentlich nicht, da bin ich auch ganz froh drum...
Ich werde versuchen, meinen Blog jetzt, nachdem der erste Schulstress weg ist, öfter zu updaten.
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Angekommen
Vor zwei Tagen bin ich also hier auf Vancouver Island angekommen. Um 3:30 Uhr bin ich aufgestanden, um ca. 1:00 Uhr deutscher Zeit war ich dann dort eingeschlafen.
Der Flug war anstrengend, ich hab kaum geschlafen.
Meine Gastfamilie hat mich nett empfangen; ich bin gegen 16:00 Uhr Ortszeit angekommen.
Am zweiten Tag, dem dritten, habe ich nicht viel getan. Ich war müde weil ich gegen 2:00 Uhr morgens aufgewacht bin. Allerdings habe ich bis 20:00 Uhr durchgehalten. Ansonsten habe ich ein bisschen ausgepackt und wurde einmal durch die Umgebung gefahren.
Heute war schon mehr los. Ich war mit Marina, meiner Gastschwester und einer ihrer Feundinnen Minigolfen...
Jetzt werde ich erstmal weitersehen, mich auf die Schule vorbereiten und sowas halt ;)
Heut Abend haben wir mein Gastgeschenk, eine Hamburg-Edition von Monopoly, gespielt.
Ich habe verloren...
Der Flug war anstrengend, ich hab kaum geschlafen.
Meine Gastfamilie hat mich nett empfangen; ich bin gegen 16:00 Uhr Ortszeit angekommen.
Am zweiten Tag, dem dritten, habe ich nicht viel getan. Ich war müde weil ich gegen 2:00 Uhr morgens aufgewacht bin. Allerdings habe ich bis 20:00 Uhr durchgehalten. Ansonsten habe ich ein bisschen ausgepackt und wurde einmal durch die Umgebung gefahren.
Heute war schon mehr los. Ich war mit Marina, meiner Gastschwester und einer ihrer Feundinnen Minigolfen...
Jetzt werde ich erstmal weitersehen, mich auf die Schule vorbereiten und sowas halt ;)
Heut Abend haben wir mein Gastgeschenk, eine Hamburg-Edition von Monopoly, gespielt.
Ich habe verloren...
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Wieder zu Hause
Heute sind wir nach 10 Stunden Flug nach Hause zurückgekommen...
Völlig alle vom Jetlag...
Mehr gibt‘s dazu nicht zu sagen^^
Völlig alle vom Jetlag...
Mehr gibt‘s dazu nicht zu sagen^^
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Amerikaurlaub (2)
Nachdem ich endlich ein Netzwerk gefunden habe, mit dem der Upload meiner Site funktioniert, schreibe ich auch gleich nochmal einen neuen Eintrag.
Vor ein paar Tagen waren wir ins Seattle, was nicht soo spannend war... Immerhin gab‘s einen schönen Pool...
Wir sind gestern am Lake Tahoe angekommen, und haben damit den letzten Staat unserer Reise erreicht, Kalifornien.
Heute haben wir ein bisschen Zeit, am See zu entspannen und fahren nicht mit dem Auto.
Das Frühstück in den meisten Motels hier ist übrigens schrecklich... Was für Haferschleim gehalten wurde, entpuppte sich als Hackfleischpampe... zum Frühstück!?
Naja, morgen fahren wir noch in eins dieser Outlets, da gibt es schön billigen Markenkram ^_^
Und danach nach San Franzisko :)
Uuund ich hab endlich dieses blöde dritte Eragonbuch zu Ende gelesen :-D
Vor ein paar Tagen waren wir ins Seattle, was nicht soo spannend war... Immerhin gab‘s einen schönen Pool...
Wir sind gestern am Lake Tahoe angekommen, und haben damit den letzten Staat unserer Reise erreicht, Kalifornien.
Heute haben wir ein bisschen Zeit, am See zu entspannen und fahren nicht mit dem Auto.
Das Frühstück in den meisten Motels hier ist übrigens schrecklich... Was für Haferschleim gehalten wurde, entpuppte sich als Hackfleischpampe... zum Frühstück!?
Naja, morgen fahren wir noch in eins dieser Outlets, da gibt es schön billigen Markenkram ^_^
Und danach nach San Franzisko :)
Uuund ich hab endlich dieses blöde dritte Eragonbuch zu Ende gelesen :-D
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